Neue Stimmzettel sind im Druck

Rodgau - (eh) Für die Stichwahlen des Bürgermeisters und des Landrats am 11. Oktober sind die neuen Stimmzettel schon bestellt. Am Donnerstag Mittag werden sie im Rathaus erwartet, so dass die ersten Briefwähler am Freitag, 2. Oktober, ihre Stimmen abgeben können.

An diesem Tag soll auch der Versand der Briefwahlunterlagen beginnen. Viele Briefwähler hatten schon vor dem ersten Wahlgang angekreuzt, dass sie auch im Fall einer Stichwahl per Brief wählen möchten. Sie erhalten ihre Wahlunterlagen unaufgefordert per Post.

Neue Briefwahlanträge für den 11. Oktober nimmt die Stadtverwaltung schriftlich oder per Internet entgegen. Wer möchte, kann auch ins Rathaus gehen und dort wählen. Das Briefwahlbüro ist am Freitag vor der Wahl, am 9. Oktober, sogar bis 18 Uhr geöffnet.

Briefwahl liegt seit einigen Jahren zunehmend im Trend. Zum Superwahltag am vergangenen Sonntag gab in Rodgau jeder Fünfte seine Stimmen auf diesem Weg ab.

Auch andere Kommunen verzeichneten eine sehr hohe Briefwahlbeteiligung, wie Wahlleiterin Simone Lapointe berichtet. Sie erklärt dieses Phänomen mit der Bündelung mehrerer Wahlen an einem Tag, „dass Wähler sagen, ich will mir ein bisschen Zeit nehmen“. Hinzu komme, dass man bei der Wahl per Post sein Wochenende unabhängig planen könne. Seit einiger Zeit müsse man die Abwesenheit am Wahltag nicht mehr nachweisen. Dennoch betont Simone Lapointe: „Die Briefwahl ist immer noch die Ausnahme.“

Kranke oder alte Menschen können eine Person ihres Vertrauens damit beauftragen, die Wahlunterlagen im Rathaus abzuholen. Allerdings muss der Abholer versichern, dass er dies nur für höchstens vier Wahlberechtigte tut, um Missbrauch zu verhindern. „Wir hatten damit keine Schwierigkeiten“, berichtet Wahlleiterin Lapointe.

Für Irritationen bei einigen Wählern sorgte der Umgang mit den Wahlbenachrichtigungskarten am vergangenen Sonntag: Nicht alle erhielten ihre Karte zurück, um sie im Fall einer Stichwahl erneut zu verwenden. Wer keine Wahlbenachrichtigung mehr hat, legt am 11. Oktober im Wahllokal einfach seinen Personalausweis oder Reisepass vor.

Quelle: op-online.de

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