Neues Gesicht in Seniorenberatung

+
Kerstin Heres berät Senioren.

Rodgau (rob) - Kerstin Heres ist die neue Seniorenberaterin der Stadt Rodgau. Gestern wurde sie in der Magistratspressekonferenz offiziell vorgestellt.

Die studierte Sozialpädagogin bietet den Senioren künftig Information und Beratung über Hilfsangebote, Vermittlung von Dienstleistungen und Unterstützung im Umgang mit Behörden an.

Ziel der Beratung ist es, dass die Senioren ihre Selbstständigkeit behalten, um in ihrem vertrauten Umfeld bleiben zu können.

In den nächsten Wochen hat Kerstin Heres 15 Termine bei den Seniorenclubs der Gemeinden, danach will sie sich die Seniorentreffs vornehmen, die von Ehrenamtlichen geleitet werden. Eine gute Zusammenarbeit ist der Beraterin wichtig. „Ich möchte die Vernetzungsstrukturen der Gruppen untereinander kennen lernen und fördern“, erklärt sie.

Nach dem Studium an einer evangelischen Fachhochschule war sie mit der offenen Seniorenarbeit in einer Demenz-Wohngemeinschaft betraut. Gleichzeitig arbeitete sie in einem Seniorentreff, wo sie neben Beratung auch für die konzeptionelle Arbeit zuständig war.

Hartz-IV-Empfänger auf ihrem Weg begleitet

Der zweite Schwerpunkt ihrer bisherigen Tätigkeit war die Beschäftigung mit Hartz-IV-Empfängern, die sie auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt begleitete.

In Rodgau bietet Kerstin Heres auch Hausbesuche bei Menschen an, die nicht mehr in der Lage sind die Seniorenberatung aufzusuchen.

Aber nicht bloß die Betroffenen selbst können sich an die Beratungsstelle wenden, auch Angehörige werden unterstützt.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) wünscht sich, dass die Seniorenberatung einen Gewinn an Lebensqualität mit sich bringt. „Um Alterseinsamkeit entgegenzuwirken, wollen wir besonders an diejenigen herantreten, die sich zurückziehen“, erläutert er. Diesen Menschen wolle man den Zugang in die Seniorenclubs erleichtern.

Kerstin Heres ist werktags von 8.30 bis 12 Uhr und mittwochs auch von 14 bis 18 Uhr telefonisch (s 693-1233) und persönlich im Rathaus im Erdgeschoss, Zimmer 0.43, erreichbar. E-Mail: senioren beratung@rodgau.de

Stadtrat Michael Schüßler (FDP) ergänzt, dass man nicht jedem Einzelnen ein Beratungsgespräch aufzwingen wolle, „denn nicht jeder über 65 ist bedürftig“. Stattdessen sehe man die Seniorenberatung als eine Anlaufstelle für „Leute die vor Bäumen den Wald nicht mehr sehen“, um Unterstützung demjenigen zukommen zu lassen, der sie wirklich braucht.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare