Marode Straße erschwert Kanalbau

Mehrkosten von etwa 21.000 Euro erwartet

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Um die Kanalrohre in der Frankfurter Straße verlegen zu können, sind große Erdbewegungen nötig.

Nieder-Roden - Anwohner der Frankfurter Straße müssen länger als geplant mit Baustellenlärm und Dreck leben. Die Kanalarbeiten im Abschnitt zwischen Schweriner Straße und Nordendstraße verzögern sich. Grund ist eine böse Überraschung im Untergrund.

Obwohl die Frankfurter Straße bis zum S-Bahn-Bau auch in diesem Abschnitt eine Hauptdurchgangsstraße in Nieder-Roden war, wurde sie einst offenbar nur notdürftig befestigt. Bei den Kanalarbeiten zeigte sich, dass die Piste viel maroder und instabiler ist als gedacht. Immer wieder rutschte Material in die Baugrube, weil die Straße oben keinen normgerechten Aufbau vorweisen kann und deshalb nicht hält. Teils liegt die Asphaltdecke nur auf Schotter und Sand. An anderen Stellen sind unter dem Asphalt zwar noch Basaltpflastersteine. Die liegen aber ebenfalls in rutschigem Sand. Das kann nicht halten – und muss nun zeitaufwendig und teuer nachgebessert werden.

Die kalkulierten Kosten von 366.000 Euro werden etwa um 21.000 Euro überschritten. Ursprünglich war für das Ende der Bauarbeiten der 26. August angepeilt worden. Jetzt wird es mindestens Mitte September, bis die Bauarbeiter abrücken. Verlegt werden neue Kanalrohre mit 50 und 60 Zentimeter Durchmesser. Das dient einer hydraulischen Optimierung des Kanalsystems. Mit anderen Worten: Es soll dadurch besser fließen. (bp)

Quelle: op-online.de

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