Wohnen mit Service

Neue Seniorenwohnanlage eröffnet

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Vorstandsvorsitzender Ulrich Krantz (stehend, links), Residenzleiterin Birgit Kusch (rechts daneben) und Bürgermeister Jürgen Hoffmann (knieend, Zweiter von rechts) suchten zur Eröffnung der Seniorenwohnanlage das Gespräch mit Bewohnern.

Nieder-Roden - Während drinnen die Eröffnung gefeiert wurde, stand draußen schon der Möbelwagen. Zusammen mit den Bewohnern und mit Vertretern aus Politik, Kirche und Pflegedienstleistern eröffnete die K&S Gruppe gestern ihre neue Seniorenwohnanlage mit 25 Apartments mit Servicewohnen und möglicher Tagespflege. Nur vier sind noch frei.

Vor gut einem Jahr hatten die Bauarbeiten an der Limburger Straße 1 begonnen, gestern öffnete die neu entstandene Seniorenwohnanlage der K&S Gruppe termingerecht ihre Türen. Mehr als fünf Millionen Euro hat das Familienunternehmen in den 3,5-geschossigen Neubau direkt neben ihrer seit 2009 bestehenden Seniorenresidenz investiert. Den Mietern bietet K&S Dienstleistungen wie Einkaufshilfen oder Reparaturservice an. Pflegeleistungen sollen in Kooperation mit einem örtlichen ambulanten Pflegedienst erfolgen. Die Besonderheit: Auch eine Tagespflege mit 20 Plätzen wurde im Neubau realisiert.

Vorstandsvorsitzender Ulrich Krantz erinnerte in seiner Ansprache an den schwierigen Grundstückskauf, der erst zu Beginn des vergangenen Jahres in einer Versteigerung glückte. Dabei sei sein Bruder preislich über die zuvor gesetzte Grenze gegangen. Das habe sich allerdings als sehr gute Entscheidung erwiesen. „Das ist ein sehr schönes Haus geworden. Jetzt muss es noch zum Zuhause werden“, zeichnete Krantz den Weg vor.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann lobte, die K&S Gruppe zeichne aus, dass eine Familie zur Idee stehe, Menschen Möglichkeiten zu schaffen für Lebensentscheidungen, sich mit dieser Aufgabe identifiziere und dafür engagiere“. Insofern sei der Neubau ein Zeichen dafür, „dass Generationen Verantwortung füreinander übernehmen“.

Birgit Kusch, seit fünf Jahren Residenzleiterin, würdigte vor allem, wie gut die Residenz und auch das neue Haus in die Stadtteilgemeinschaft in Nieder-Roden eingebunden seien. Prima Kontakte gebe es zur Kirchengemeinde, zum umliegenden Kleingewerbe und Einzelhandel, zur Stadtverwaltung mit deren Seniorenbeauftragter, zur städtischen Agentur für Kultur, Sport und Ehrenamt, zu Künstlern – ja selbst zum Bäcker und dem Café gegenüber: „Ein schöner Beweis für Netzwerkarbeit für Menschen vor Ort.“

Bettleiter oder Katapultsitz - Aufstehhilfen für Ältere

In der Tagespflege mit rund 300 Quadratmetern Fläche – unterteilt in Wohn-, Freizeit- und Ruhezonen – können Gäste ihren Tag gemeinsam gestalten, unterstützt durch qualifiziertes Pflegepersonal und Betreuungskräfte. Ein Angebot, das laut Kusch insbesondere pflegende Angehörige entlasten soll. Auch demenziell veränderte Menschen finden hier tagsüber ein Zuhause. In den Leistungen inbegriffen sind gemeinsame Mahlzeiten. Optional stehen ein Arzt-Begleitservice und Angebote wie Friseur und Fußpflege zur Wahl.

Der Öffentlichkeit präsentiert sich die neue Tagespflege morgen, Sonntag, 25. März, mit einem Tag der offenen Tür von 14 bis 17 Uhr. (bp)

Quelle: op-online.de

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