Nikolaus erfüllt auch Elternwünsche

Nieder-Roden (eh) ‐ Als „Nikolaus“ sind die Nieder-Röder Pfadfinder seit 30 Jahren unterwegs. Aus einer Aktion für die jungen Pfadfinderkinder ist eine Institution geworden, die von vielen Familien gern in Anspruch genommen wird.

Je nach Nachfrage sind am 5. und 6. Dezember acht bis 13 Männer im Weihnachtsmannkostüm unterwegs. Ihr Einsatzbereich beschränkt sich auf Rodgau und Rödermark. „Wir können nicht eine halbe Stunde fahren, um dann zehn Minuten bei den Kindern zu sein“, sagt Jörg Seyffarth, der stellvertretende Vorsitzende der Pfadfinder. Der Verein finanziert mit dem Nikolausdienst seine Jugendarbeit. Interessierte Eltern können unter Tel.: 6698912 einen Termin vereinbaren.

Fäller seit 15 Jahren der Nikolaus

Einige der ersten Kinder, zu denen damals der Nikolaus kam, sind schon seit Jahren selbst aktiv. Einer von ihnen ist Horst Fäller, der 1979 noch andächtig zum Nikolaus aufschaute. Inzwischen ist er Vater zweier Kinder. Seit 15 Jahren verkörpert er die adventliche Symbolfigur.

Als Nikolaus wird man mit den unterschiedlichsten Wünschen konfrontiert. Nummer eins auf der Hitliste ist ein Schnuller fürs Kind - wohlgemerkt ein Wunsch, den die Eltern äußern. Aber nicht immer geht er in Erfüllung.

Mit dem heiligen Nikolaus von Myra, einem Bischof aus dem vierten Jahrhundert, haben heutige Nikolausdarsteller meist wenig zu tun. Da machen auch die Pfadfinder in Nieder-Roden keine Ausnahme. Ihre „Nikolause“ sind in der roten Kutte unterwegs, dem traditionellen Gewand des Weihnachtsmanns. Das ist keine neumodische Erfindung: Bereits 1844 wurde der Nikolaus im „Struwwelpeter“ mit orangefarbenem Mantel und Zipfelmütze dargestellt.

Quelle: op-online.de

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