Notdienstzentrale in Dudenhofen

CDU zieht nach: Notärzte müssen bleiben

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Rodgau - Um die Ärztliche Notdienstzentrale in Dudenhofen zu erhalten, schlägt die CDU-Fraktion ein gemeinsames Vorgehen aller Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vor. Ein ähnliches Vorgehen hatten schon Zusammen mit Bürgern (ZmB) öffentlich gefordert.

Nach CDU-Meinung sollten Präsidium und Magistrat einen gemeinsamen Brief an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) schreiben und noch einmal sachlich die vielfältigen Argumente für einen Erhalt vortragen. Weiter schlägt die CDU-Fraktion in einer Pressemitteilung vor, in der Stadtverordnetenversammlung am 31. März möglichst einstimmig eine Protest-Resolution an die KV zu verabschieden.

Wenn nötig, solle sich das Stadtparlament zur nachhaltigen Unterstützung des Anliegens wie schon 2005 für eine Unterschriftenaktion entscheiden. Damals protestierten binnen weniger Tage weit mehr als 10 000 Bürger mit ihrer Unterschrift am Ende erfolgreich gegen die Pläne der KV, die sieben Notdienstzentralen im Kreis Offenbach zu schließen. Nur die Zentralen in den Krankenhäusern Seligenstadt und Langen sollten erhalten bleiben. So ist es jetzt auch wieder im Gespräch.

Die CDU betont, dass für eine angemessene Versorgung der Bürgerschaft ein ortsnaher ärztlicher Bereitschaftsdienst unbedingt notwendig ist. Rodgau als größte Stadt des Kreises könne, was die ärztliche Versorgung angeht, nicht noch weiter geschwächt werden. Bereits vor Jahren habe die KV selbst für die Nutzerzahlen der Einrichtung in Rodgau 10.000 bis 12.000 Patienten pro Jahr angegeben. In diesem Zusammenhang erinnert die Union daran, dass es seit Jahren keinen Augenarzt in Rodgau mehr gibt.

(bp)

Quelle: op-online.de

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