Note „Sehr gut“ für Pflege

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Ein eingespieltes Team: Mitarbeiter/innen der Sozialstation Rodgau mit Geschäftsführung und Pflegedienstleitung.

Rodgau (eh) ‐ Sehr gute Pflegeleistungen attestiert der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) der Sozialstation Rodgau sowie den Altenheimen „Haus Elfriede“ und „Gretel-Egner-Haus“.

Im Schulnotensystem von 1 bis 5 erhielten alle drei Einrichtungen auch in der Gesamtwertung eine „Eins“.

Für die gemeinsame Sozialstation der Stadt Rodgau und der Johanniter-Unfallhilfe ist das Ergebnis der MDK-Prüfung bereits die zweite Auszeichnung innerhalb weniger Monate. Bereits im letzten Jahr bescheinigte der Bundesverband für ambulante Dienste und stationäre Einrichtungen aus Essen der Sozialstation Rodgau eine hohe Kundenzufriedenheit.

Gutachter des Medizinischen Dienstes überprüfen nach der jüngsten Reform jährlich die Leistungen aller Pflegeeinrichtungen. Sie kündigen sich kurzfristig an. Innerhalb von ein bis zwei Tagen erheben sie umfangreiche Daten und befragen einige der versorgten Personen.

Bei Heimen werden neben der Grund- und Behandlungspflege auch Wohnen, Essen, Hygiene und Alltagsgestaltung geprüft. Andere Schwerpunkte setzt der MDK bei ambulanten Diensten; dort kommt es neben Pflegeleistungen vor allem auf Dienstleistung und Organisation an.

Zur einheitlichen Bewertung der Prüfergebnisse in so genannten „Transparenzvereinbarungen“ haben sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sozialhilfeträger und die Vertreter der Leistungserbringer für ein Bewertungssystem nach Schulnoten entschieden. „Ein bisschen fühlt man sich auch in der MDK-Prüfung wie bei einer Klassenarbeit“, meint Renate Koser, Qualitätsbeauftragte und stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation Rodgau: „Selbst wenn wir wissen, dass wir gut vorbereitet sind, stellt sich trotzdem ein mulmiges Gefühl im Magen ein.“ Umso größer war die Freude über das Gesamtergebnis.

Nach dem Zufallsprinzip wählte das MDK-Prüfteam zusätzlich einige Kunden aus und befragte sie nach ihrer Zufriedenheit. Die Gutachter werten diese subjektiven Eindrücke separat aus, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Bei aller messbaren Pflegequalität ist die menschliche Zuwendung wichtig. „So etwas entwickelt sich stetig und weil sich unsere Mitarbeiter auch bei uns wohl fühlen. Wir legen Wert darauf, dass sie langfristig bei uns bleiben“, erklärt Koser. Alle Patienten der Sozialstation waren sich einig: Sie bewerteten ihre Pflegekräfte mit „Sehr gut“.

Pflegedienstleiterin Waltraud Knispel-Schmid und Geschäftsführer Stefan Jaud empfinden die unabhängige Kontrollinstanz für Pflegeinrichtungen nicht als lästig, sondern als wichtig. Jaud: „Hinter dem Ergebnis steckt unser tägliches Engagement um das Wohlbefinden unserer Patienten.“

Quelle: op-online.de

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