Oberstufe in zwei Teilen

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Mitte Februar steht fest, wie viele Schüler sich in der Claus-von-Stauffenberg-Schule (CvSS) angemeldet haben. Das wirkt sich auf den Bedarf an Fachlehrern, Räumen und Schulbüchern aus.

Rodgau (eh) ‐ Ein Schülerberg kommt auf die gymnasiale Oberstufe zu. Die Vorbereitungen gehen bald in ihre entscheidende Phase. Mitte Februar steht fest, wie viele Schüler sich in der Claus-von-Stauffenberg-Schule (CvSS) angemeldet haben. Das wirkt sich auf den Bedarf an Fachlehrern, Räumen und Schulbüchern aus.

Für drei Jahre macht die CvSS eine Zweigstelle in der Georg-Büchner-Schule (GBS) Jügesheim auf. Schulleiter Dr. Fredi Ruths lobt die Zusammenarbeit. Bereits jetzt sei klar, „dass wir alle Fachsäle, die wir benötigen, auch bekommen“. Das sei selbstverständlich, sagt sein GBS-Kollege Winfried Döring: „Wir haben ja alle das Interesse, dass unsere Schüler in der Oberstufe erfolgreich sind.“

Am 16. August treffen zwei Schülerjahrgänge aus „G 8“ und „G 9“ in der 11. Klasse aufeinander. Derzeit hat die Oberstufe neun Eingangsklassen, im Sommer sind es voraussichtlich zwölf - je sechs in Jügesheim und Dudenhofen. Für die Zehntklässler der GBS ändert sich wenig: Sie bleiben ein Jahr länger im gewohnten Bau.

Es geht nicht nur um Organisatorisches

Noch vor den Osterferien will Dr. Ruths den Eltern erklären, was auf die künftigen Elftklässler zukommt. Dabei geht es nicht nur um Organisatorisches, sondern auch um die Lernmoral. Schlechte Noten dürfe man nicht einfach auf die kürzere Schulzeit schieben, warnt Dr. Ruths: „Viele, die jetzt in G 8 Schwierigkeiten haben, hätten sie auch in G 9 gehabt.“

Eng zusammenrücken müssen die Oberstufenschüler ein Jahr später. Aber auch das sei möglich, ist Dr. Fredi Ruths überzeugt: „Im Stundenplan können wir einiges machen. Es gibt auch Kleinstkurse mit zehn Leuten, die setzen wir in unser Konferenzzimmer. So flexibel sind wir schon.“ Nur für das erste Doppelabitur müsse man sich noch etwas überlegen: „Wenn wir 600 mündliche Prüfungen abnehmen müssen, können wir die Schule einen Monat zumachen. Das sind Abläufe, die man sich bei der Verkürzung nicht überlegt hat.“

Quelle: op-online.de

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