1. Tennisclub Nieder-Roden

Oktoberfest in der Tennishalle

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Mit Dirndl, Lederhose und karierten Hemden feierten die Mitglieder des 1. TC Nieder-Roden ihr Oktoberfest in der Tennishalle.

Nieder-Roden - Für die Tennisspieler hat die Hallensaison begonnen. Auch in der frisch renovierten Tennishalle des 1. TC Nieder-Roden fliegen seit Montag die gelben Filzbälle. Zum Spielbeginn feierte der Verein mit seinen Gästen am Sonntag ein kleines Oktoberfest.

Bereits vor der Halle wurde den Gästen der blaue Teppich ausgerollt. Das große Reststück vermittelte gleich den hochwertigen Eindruck, um den sich die Tennissparte der SG Nieder-Roden bei allen Umbauten bemüht hatte. Neben dem strahlend blauen Teppich mit abgesetztem Bereich rund um die Sitzbänke gibt es ein neues Dach, neue ballstoppende Vorhänge, eine helle und energiesparende Beleuchtungsanlage sowie neue Duschen und Umkleiden für die Herren. Nicht mehr viel erinnert an den Zustand vor über einem Jahr, als flackerndes Licht den abgenutzten Teppich spärlich beleuchtete und bei Regen oft das Wasser auf das Spielfeld tropfte.

Vorsitzender Helmut Palandt zeigte sich am Wochenende stolz auf die erfolgreiche Grundsanierung, bei der auch viele Mitglieder tatkräftig geholfen hatten. Für die Finanzierung von Kauf und Renovierung der Halle hat die SG Nieder-Roden als Hauptverein ihrer Tennisabteilung unter die Arme gegriffen. Rund 230.000 Euro wurden bisher ausgegeben.

Von den ursprünglich veranschlagten 200.000 Euro übernimmt die Stadt 40 Prozent, der Kreis zehn Prozent und das Land 20 Prozent. Spätestens mit der geplanten Erneuerung der Heizung im kommenden Jahr soll der Betrieb dann sehr ökonomisch und sparsam sein, vielleicht steigt der Verein sogar von Öl auf Gas um. Bewirtschaftet wird die Gaststätte in der Halle durch den Tennisclub selbst, jeden Tag ab 18 Uhr soll geöffnet sein. Auch wenn bereits viele Buchungen eingegangen sind, gibt es noch immer freie Kapazitäten.

Besonders in den Morgenstunden und mittags ist noch Platz. Der Kalender reicht täglich von 8 bis 23 Uhr. Die begehrten Abendstunden musste der Verein in vielen Fällen mit Jugendtraining belegen. Der Grund sind die langen Schulzeiten. Plätze buchen kann man über die Internet-Homepage, über ein Buchungsterminal in der Halle oder ganz klassisch persönlich oder per Telefon.

pep

Quelle: op-online.de

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