Umfrage: Rodgauer Kitas heute wieder offen

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Inge Gehrsitz: Die kleinen Stühle, das ständige Bücken und überfüllte Gruppen machen krank. Mehr Erzieherinnen sollten eingestellt werden. Nicht nur Lehrer sind überlastet. Wir sind doch diejenigen, die die Grundlagen der Bildung legen. Für ältere Kolleginnen gibt es keine beruflichen Alternativen.
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Nicole Höfer: Vieles an unserem Beruf ist ungesund, vor allem der Lärmpegel und wenn wir Kinder hochheben. Außerdem sollte man in der Ausbildung eine bessere Vergütung bekommen. In der Schule bekommt man gar nichts, im Praktikum ist es Glückssache.
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Inge Kunkel: Es gibt keine Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Wenn in einem kleinen Team zwei Kolleginnen krank sind, ist man gleich um 30 Prozent dezimiert. Ganz wichtig ist die Ausstattung der Räume, auch mit speziellen Stühlen für Erzieher.
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Martin Störner: Oft häuft sich die Arbeit. Wenn man an mehreren Stellen gleichzeitig sein muss, hat man das Gefühl, man kann die Aufgaben nicht mehr richtig machen. Ich würde mir noch eine Kollegin für die Schulsozialarbeit wünschen - und mehr Lärmschutz.
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Ilona Sztycharz: Wir brauchen mehr Vorbereitungszeit zur Dokumentation, für Förderpläne und Elterngespräche - und Fortbildung, die vor Ort angeboten wird. Die Kindergärten brauchen mehr Personal, auch Vertretungskräfte, die spontan abrufbar sind.

Rodgau - (eh) 75 bis 80 Erzieherinnen und Sozialarbeiter der Stadt Rodgau beteiligten sich gestern nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di am Streik für einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung.

Quelle: op-online.de

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