Entlasung „zu gering“

Ringstraße vor dem Aus?

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Rodgau - Verkehrsplaner der Rodgauer Ingenieurgesellschaft Habermehl & Follmann raten, den Ausbau der Rodgau-Ringstraße von Hainhausen bis zur verlängerten Udenhoutstraße „nicht weiter zu verfolgen“.

Die Entlastung für Weiskirchen und Hainhausen sei nur „gering“ Das geht aus einer Verkehrsuntersuchung der Ingenieurgesellschaft hervor.

Damit bestätigt sich ein Vorabbericht in unserer Zeitung vom vergangenen Mittwoch. Das seit Jahren umstrittene letzte Teilstück der Ringstraße würde die Ortsdurchfahrt Weiskirchen um 1 700 Fahrzeuge in 24 Stunden entlasten. Sofern die Ringstraße nicht ausgebaut wird, rechnen die Verkehrsplaner mit einem Anstieg bis 2020 in Weiskirchen um 800 Fahrzeuge am Tag.

Eklat während der Fragerunde

Im Bau- und Verkehrsausschuss stellte Diplomingenieur Edwin Mayer die Studie des Büros vor. Während der Fragerunde kam es zum Eklat. Annette Schweikart-Paul (CDU) fühlte sich vom Ausschussvorsitzenden Karl-Heinz Schönberg (SPD) rüde im Wort beschnitten und verließ empört mit weiteren CDU-Vertretern den Sitzungssaal vorzeitig. Zuvor hatte sie Mayer gefragt, ob er den Verkehr durch Weiskirchen tatsächlich für zumutbar halte. Mayer verwies darauf, dass eine Bewertung dessen nicht seine Aufgabe sei.

Weitere Zahlen dazu morgen in der gedruckten Ausgabe der Offenbach-Post.

bp

Quelle: op-online.de

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