Osterfeuer des Feuerwehrvereins

Feuerwehr lässt Osterfeuer lodern

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Das Osterfeuer der Feuerwehr-Süd ist längst ein großes Fest geworden, das am Karsamstag mehrere hundert Besucher anzieht.

Nieder-Roden/Dudenhofen - Erst noch die letzten Sonnenstrahlen einfangen und dann gemütliche Lagerfeuerstimmung genießen konnten die Besucher des sechsten Osterfeuers des Feuerwehrvereins Nieder-Roden.

Schon tagsüber war der mühevoll aufgebaute Holzstapel von weitem zu sehen gewesen, als er am Abend entzündet wurde, leuchteten die Flammen weit sichtbar. Was als spontane Idee begann, ist inzwischen zu einem großen Fest gewachsen, das am Karsamstag wieder viele Besucher an die Wache Süd lockte. Dass es im Laufe des Abends deutlich kälter wurde, machte den Gästen nichts aus. Denn sie konnten ja etwas näher am Osterfeuer zusammenrücken.

Obwohl die Feuerwehrvereine immer noch nebeneinander bestehen, herrscht großes Gemeinschaftsdenken. Auch in den Köpfen der Besucher ist das angekommen. „Das ist das Osterfeuer von Rodgau-Süd“, ist sich eine kleine Gruppe einig, auch wenn der Veranstalter streng genommen der Nieder-Röder Verein ist.

Beim Stockbrotbacken hatte so ziemlich jeder Vater seinen ganz persönlichen Tipp. Die einen rieten ihren Kindern, den Teig möglichst nur über die Glut zu halten. Die anderen behaupteten genau das Gegenteil: Je näher zur Flamme, desto intensiver das Röstaroma.

Würstchen vom Grill, Getränke und Crêpes der Jugendfeuerwehr mit Zimt-Zucker, Kirschsoße oder Käse-Speck bildeten das kulinarische Angebot. Stockbrot zum Selberbacken gab es an einer zweiten kleinen Feuerstelle. Hier halfen Eltern ihren Kindern und hatten dabei ganz eigene Tipps und Tricks, die sich mitunter etwas widersprachen. „Du musst das da hin halten, wo gerade keine Flamme ist, sondern nur über die glimmende Kohle“, wusste ein Vater. „Einfach mitten rein in die Flamme, nur nicht an den oberen Rand, weil da kommt dann Ruß dran“, empfahl ein anderer seinem Sohn.

Das Holz hatte die Feuerwehr dank der Unterstützung von Förster Peter Bangert vorher im Wald geholt. Bevor es jedoch aufgestapelt wurde, trainierte die Einsatzabteilung daran den Einsatz der Motorsäge. So haben die Helfer ihr Wissen aufgefrischt, und die Scheite hatten nebenbei die passende Größe. Bis zum nächsten Morgen wurde das Kunstwerk aus versetzt gestapeltem und seitlich in Spitzform angelegtem Holz bewacht. So konnte es komplett und kontrolliert abbrennen. 

Großübung der Rodgauer Feuerwehr

Großübung der Rodgauer Feuerwehr

pep

Quelle: op-online.de

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