Auch Einzelhandelskonzept findet Zustimmung

Parlament macht Weg frei für Flüchtlingsheime

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In der Stadtverordnetenversammlung hieß es auch Abschied nehmen. Für den Leiter des Stadtverordnetenbüros, Karl Kropp (links), war dies die letzte Sitzung als Protokollant. Kropp geht zum Januar 2014 in den vorzeitigen Ruhestand. Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Kaiser (rechts) dankte ihm.

Rodgau - Die Stadtverordnetenversammlung hat mit den Stimmen der Kooperation und bei Enthaltung der CDU, der Linken und geteiltem Abstimmungsverhalten von „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB) das Einzelhandelskonzept für Rodgau beschlossen.

Es sieht unter anderem den Ausbau des Jügesheimer Ortskerns zum Stadtzentrum vor. Auch soll der Puiseauxplatz in Nieder-Roden als Einkaufsstandort reaktiviert, gesichert und erweitert werden. Vier Investoren haben Ideen vorgelegt, wie der Jügesheimer Ortskern - in Abstimmung mit den Grundbesitzern - zum großen Einkaufszentrum umgebaut werden könnte. Zwei städtische Ausschüsse sollen den besten auswählen und der Stadtverordnetenversammlung empfehlen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Frage des Umgangs mit den zunächst 133 Flüchtlingen, die in Rodgau leben sollen. Erster Stadtrat Michael Schüßler warb um Zustimmung für die Vorlage des Magistrats, die drei konkrete Standorte zum Bau von Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber vorschlägt: ehemaliger Festplatz zwischen Nieder-Roden und Dudenhofen, früheres S-Bahn-Baulager an der Mainzer Straße, Grundstück hinter der Bürgerhausschule. Der Kreis Offenbach wolle 3,8 Millionen Euro für die Unterbringung bereitstellen. Das reiche für drei Unterkünfte im gesamten Landkreis. Die Vorlage wurde beschlossen.

bp

Quelle: op-online.de

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