Pasta-Party stärkt die Triathleten

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Beim Umziehen vor der Fahrradstrecke kommt es auf jede Sekunde an.

Nieder-Roden - „Die Bedingungen sind eigentlich optimal“, sagte Dieter Dackau, Abteilungsleiter Triathlon beim TSV Dudenhofen, vor dem Start zum zwölften Rodgau-Triathlon des Turn- und Sportvereins. Von Patrick Leonhardt

19,4 Grad Wassertemperatur, eine trockene Rad- und Laufstrecke. „Die Radstrecke hat niederländisches Niveau. Nur 120 Meter Höhenunterschied“, schmunzelte Dackau. Die Jedermänner, die als erste an den Start gingen, absolvierten den Wettkampf bei exakt diesen Bedingungen. Bei den Teilnehmern über die Olympische Distanz setzte dann allerdings während des Radfahrens der Regen ein. Die Nässe machte vor allem aus dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf eine echte Herausforderung.

Der Regen – in etwas stärkerem Maße – hatte auch der Pasta-Party des Veranstalters am Vorabend keine Sorgen bereitet. Im Gegenteil: 280 Teilnehmer trafen sich am Badesee, um Kohlehydrate zu tanken. Und weil sie gleichzeitig ihre Startunterlagen mit nach Hause nahmen, hatten die TSV-Helfer am Sonntag bei der Startunterlagen-Ausgabe einen insgesamt entspannten Morgen. „30 Prozent, die ihre Unterlagen abholen wären ein Superergebnis“, hatte Dieter Dackau im Vorfeld errechnet. Bei 745 Triathleten, die am Sonntag an den Start gingen, waren es sogar noch ein paar Prozent mehr. „Der Pasta-Abend war sehr gut, wir mussten sogar zweimal Nudeln nachbestellen“, zeigte sich Hans Wehner, einer der drei TSV-Vorsitzenden, zufrieden. Das bestätigten auch die TSV-Helferinnen: „Den können wir nächstes Jahr wieder machen“, meinte Elke Dubberstein.

Triathlon in Rodgau

Triathlon in Rodgau

Bestens vorbereitet auf diesen Wettkampf zeigte sich auch die DLRG Rodgau. Mit knapp 50 Mitgliedern waren die Rettungsschwimmer während des Triathlons im Einsatz - die meisten natürlich auf dem Wasser. „Die Vorbereitung auf den Rodgau-Triathlon gehört zu unserem ganzjährigen Trainingsprogramm“, erklärte DLRG-Vorstandsmitglied Christoph Reckemeier. In den vergangenen beiden Wochen wurden die Einheiten nochmals intensiviert, damit am Wettkampftag auch jeder Handgriff saß. Angetan von der Arbeit der DLRG zeigte sich auch Dieter Dackau: „Die Sicherungsvorkehrungen sind optimal, besser als bei den Großveranstaltungen in der Region. Die Arbeit, die die Rettungsschwimmer hier leisten, wäre überhaupt nicht zu bezahlen.“

Quelle: op-online.de

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