Pokerliga Rodgau verspricht Nervenkitzel

Pokern wie die Asse in Las Vegas

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Poker bietet eine interessante Mischung aus Strategie, Taktik, Glück und Spaß.

Hainhausen - „Full House“, „Big Blind“ und „All In“ heißt es regelmäßig bei Turnieren der Pokerliga Rodgau. Im Saal der TGH-Gaststätte „Bei uns“ werden Einsätze gemacht, Karten gegeben und geblufft. Von Peter Petrat

Etwa alle sechs bis acht Wochen veranstaltet der Verein Pokerliga Rodgau ein Turnier, das regelmäßig rund 80 Spielerinnen und Spieler aller Altersgruppen an die Spieltische lockt.

Fernseher als Hauptpreis

Teilnehmen kann jeder. Den ganzen Tag über finden Qualifikationsrunden statt. Wer sich an einem mit zehn Spielern besetzten Tisch durchsetzt, darf abends nochmal in der Finalrunde um interessante Preise mitspielen. Dieses Mal gab es einen großen Fernseher als Hauptpreis und viele weitere Elektronikprodukte oder Gutscheine für Kartfahren, Whiskyproben oder einen Startplatz bei einem Pokerturnier in der Spielbank in Wiesbaden.

Verein vor vier Jahren gegründet

„Auch wenn immer wieder neue Gesichter mit dabei sind, hat sich inzwischen schon ein harter Kern von rund 50 Spielern gefunden, der dem gemeinsamen Hobby nachgeht“, freut sich Andy Sanders aus der Vereinsleitung. Dem vor vier Jahren gegründeten Verein stehen neben Andy Sanders auch Jorin und Nikias Karner vor, die ihre Idee schon ins Leben gerufen hatten, als sie noch das „Flair“ in Weiskirchen betrieben haben.

Vier Klassen mit je elf Spielern

Neben den offenen Turnieren für jedermann veranstalten sie hauptsächlich wöchentliche Ligaspiele, derzeit in der Gaststätte „Zur Kreuzung“. In vier Klassen mit je elf Spielern wird ohne Einsatz jeden Mittwoch gespielt. Lediglich am Anfang jeder Saison fällt ein kleiner Mitgliedsbeitrag an. In den verschiedenen Ligen gibt es Aufsteiger, Absteiger und ganz oben natürlich den Meister. Während man bei den Turnieren einfach vorbeischauen und mitspielen kann, muss man sich für die Ligaspiele vor einer Saison anmelden. Angesetzt sind jeweils zehn Spieltage und drei Pokalspieltage, insgesamt dauert eine Runde etwa ein dreiviertel Jahr.

Gespielt wird „Texas Hold’em“-Poker, das bedeutet, dass jeder Spieler zwei eigene Karten auf der Hand hält, während in der Mitte bis zu fünf Karten nacheinander aufgedeckt werden, die jeweils für alle Spieler zählen.

Spaß steht ganz klar im Vordergrund

Ziel des Vereins ist es, den Pokersport gesellschaftsfähig zu machen. „Klar geht es dabei immer um etwas“, erklärt Sanders. „Aber der Spaß steht ganz klar im Vordergrund.“

Da es sich beim Poker trotz aller Strategien und Spielweisen noch immer um ein Glücksspiel handelt, achtet die Pokerliga Rodgau besonders auf die Einhaltung aller gesetzlichen Regeln. So dürfen nur Personen über 18 Jahren mitspielen, und an die Gewinner dürfen nur gesponserte Sachpreise vergeben werden.

Seit knapp zwei Jahren haben die drei Organisatoren sich auch mit einer kleinen Firma weiter dem Spaß am Spiel gewidmet. „Casino 4 home“ verleiht Tische und das dazugehörige Personal für den eigenen „James-Bond-Abend“. So kann man zu Geburtstagen und Feiern gemeinsam beim Roulette, Poker, Black Jack oder anderen Klassikern Spaß haben.

Quelle: op-online.de

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