Politische Kultur des Ausgleichs

Rodgau - (eh) Mit einem Fünf-Punkte-Programm will Anette Schweikart-Paul (CDU) die Stadt Rodgau in den nächsten sechs Jahren voranbringen, falls sie am 27. September zur Bürgermeisterin gewählt wird. Die Eckpfeiler stellte sie gestern der Presse vor.

Eine „politische Kultur des Ausgleichs“ zu schaffen, zählt die 55-Jährige zu den vordringlichen Aufgaben. Dabei setzt Schweikart-Paul auch auf die Mitarbeit der Bevölkerung in neuen Arbeitskreisen: „Die Bürger wollen nicht regiert werden. Sie wollen einbezogen werden.“

Zur Bürgernähe zählt für die Industriekauffrau eine moderne Stadtverwaltung, die gut erreichbar ist, schnell und effizient arbeitet und transparente Entscheidungen trifft: „Es geht nicht darum, jedem Recht zu geben, sondern eine eventuelle Ablehnung nachvollziehbar zu machen.“ Dazu gehöre auch ein Beschwerdemanagement.

Rodgau ist mehr“ soll das Motto einer Stadtmarketingkampagne werden, welche die Wirtschaftsförderung unterstützt. Jeder der fünf Stadtteile habe seine besonderen Seiten; in der Summe seien diese „Alleinstellungsmerkmale“ ein Plus für die gesamte Stadt. Als Beispiele nennt Anette Schweikart-Paul den Badesee und das Weinfest in Nieder-Roden, aber auch die belebte Hauptstraße Weiskirchens mit ihren Geschäften.

In der Sozialpolitik will die Unionspolitikerin ein „Klima für Familien“ in der Stadt schaffen. Dazu zählt sie ein familienfreundliches Wohnumfeld, einen höheren Personalschlüssel in den Kindergärten und Familienzentren sowie spezielle Wohnanlagen für Senioren.

Den Sanierungsstau der öffentlichen Gebäude will Schweikart-Paul durch ein professionelles Gebäude- und Immobilienmanagement aufarbeiten. Das aufgelöste Sport- und Kulturamt will sie durch eine „Rodgau-Agentur“ ersetzen, die kulturelle Angebote bündeln soll.

Die Homepage der Kandidatin finden Sie hier

Ihren sachbezogenen Wahlkampf will Anette Schweikart-Paul weiterführen. Zusätzlichen Schwung erwartet sie vom Start der Internetseite. Partei und Fraktion stünden hinter ihrer Kandidatin, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Bernhard Knaf. Das sieht auch die erfahrene Politikerin so: „Die CDU in Rodgau hat ihre Probleme seit über einem Jahr überwunden.“ Besonders freue sie sich über die Unterstützung der Jungen Union in orangenen T-Shirts und der Frauenunion.

Quelle: op-online.de

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