Langfristiger Mietvertrag

Polizeiposten zieht erst 2014 um

Dudenhofen (eh) - Später als gedacht zieht der Polizeiposten Dudenhofen in das ehemalige Feuerwehrhaus um. Nach dem umfangreichen Umbau im kommenden Jahr könne die Polizei voraussichtlich 2014 einziehen, sagte Erster Stadtrat Michael Schüßler.

Als Erfolg wertet Schüßler den Mietvertrag, den die Stadt mit dem hessischen Immobilienmanagement ausgehandelt hat. Der Standort des Polizeipostens in Rodgau werde dadurch langfristig gesichert. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von zehn Jahren, danach ist viermal eine Verlängerung um jeweils fünf Jahre möglich. Daraus ergibt sich eine Gesamtmietdauer von bis zu 30 Jahren. Das Stadtparlament soll im Dezember über den Mietvertrag entscheiden.

Die Stadt erhält eine Jahresmiete von 39.000 Euro für 755 Quadratmeter. Der Mietzins pro Quadratmeter beträgt je nach Art der Flächen 4,50 bis sechs Euro. Den Umbau des ehemaligen Feuerwehrhauses bezahlt allein das Land. Der Zuschnitt der Räume muss an die Anforderungen der Polizei angepasst werden. Außerdem wird ein Aufzug eingebaut. Mit dem polizeilichen Angebot in Rodgau ist Bürgermeister Jürgen Hoffmann zufrieden. Personal und Ausstattung seien „den Ansprüchen entsprechend“. Der Posten sei rund um die Uhr besetzt, zudem sei in Rodgau eine feste Streife unterwegs. Hoffmann: „Die Polizei ist präsent, wir haben hier den Schutzmann vor Ort.“ Auch mit der Ermittlungsgruppe arbeite die Stadt vertrauensvoll zusammen.

Neues „Haus der Vereine“

Der Polizeiposten Rodgau besteht seit 1990; fünf Jahre später wurde er um eine Ermittlungsgruppe ergänzt. Die Dienststelle befindet sich in einem 1908 erbauten Baudenkmal, das einst als Schule und dann als Rathaus diente.

Wenn die Polizei dort ausgezogen ist, soll das Gebäude voraussichtlich ein „Haus der Vereine“ werden. Bedarf haben unter anderem einige Organisationen angemeldet, die bisher im so genannten Doktorhaus in der Nieuwpoorter Straße 130 untergebracht sind. Die Stadt hat das Doktorhaus an Bauträger Uwe Werkmann (Dietzenbach) verkauft, der es in einen Baukomplex mit Altenwohnungen einbeziehen will. Probleme für einzelne Vereine erwartet der Magistrat nicht. Schüßler: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass irgendjemand heimatlos würde.“

Quelle: op-online.de

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