Postbank verweigerte Annahme von 500 Euro

Rodgau ‐ Dass Banken die Auszahlung größerer Beträge zuweilen nur nach Voranmeldung zulassen, ist bekannt. Dass Geldinstitute aber die Annahme von Barem verweigern, ist neu. Von Bernhard Pelka

Zeitungsleser Günter Kurt aus Jügesheim staunte am Dienstag jedenfalls nicht schlecht, als die Postbank in der Schwesternstraße seine Einzahlung von 500 Euro ablehnte. Begründet wurde diese Verweigerungshaltung damit, dass die Filiale ihren Verfügungsrahmen an Bargeld bereits erreicht habe. Mehr Geld dürfe sie nicht annehmen.

Post-Sprecher Alexander Böhm bestätigte unserer Zeitung, dass die Mitarbeiter in der Postbank richtig gehandelt haben. Aus Sicherheitsgründen dürfe nur eine bestimmte Summe Bargeld vorrätig sein. Werde dieser Betrag überschritten, verweigere bei einem Überfall die Versicherung der Postbank die Übernahme des Schadens.

Böhm zufolge wird derzeit geprüft, weshalb der Verfügungsrahmen an Bargeld am Dienstag in der Filiale bereits erreicht war. Auch werde nach Möglichkeiten gesucht, wie dies künftig zu vermeiden sei. Günter Kurt kann‘s nur recht sein. Am Dienstag war ihm geraten worden, seine 500 Euro in der Filiale in Dudenhofen einzuzahlen. Diesen Weg kann er sich in Zukunft vielleicht sparen.

Quelle: op-online.de

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