Postkundin musste unnötige Schachtel kaufen

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Kopfschütteln über die Deutsche Post ist bei Heidi Appelmann in Jügesheim angesagt.

Rodgau - (eh) Kopfschütteln über die Deutsche Post ist bei Heidi Appelmann in Jügesheim angesagt. Seit über einer Woche wartet sie auf einen Brief aus Darmstadt.

Eine Kopie des Briefs, am Freitag abgeschickt, kam erst am Dienstag an. Als Krönung schildert sie ihr jüngstes Erlebnis in der Postagentur, als sie zwei Tuben Löwensenf an eine Bekannte in den USA verschicken wollte. Als Päckchen sei die Sendung zu klein, hieß es: Sie müsse sie entweder in eine größere Schachtel umpacken oder als teures Paket verschicken. „Das kann doch gar nicht wahr sein, dass der kleinere Karton teurer ist“, wundert sich Heidi Appelmann.

Der Preisunterschied ist enorm: Ein Päckchen über den großen Teich kostet 13,90 Euro, ein Paket stolze 35 Euro. Also kaufte die Jügesheimerin eine gelbe Faltschachtel der Größe M (37,5 x 30 x 13,5 cm). Das hätte sie nicht tun müssen, wie Post-Pressesprecher Thomas Kutsch (Frankfurt) bestätigt: Ein Päckchen „Welt“ werde schon ab einer Größe von 15 x 11 x 1 cm befördert. eh/

Quelle: op-online.de

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