Bei Public Viewing in Frankfurter Stadion

Nieder-Rodener von Security heftig attackiert

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Nieder-Roden - Ein 23-Jähriger aus Nieder-Roden ist beim Public Viewing in der Frankfurter Arena mit dem Sicherheitsdienst heftig aneinander geraten. Es gibt verschiedene Auffassungen der Situation.

Ein 23-Jähriger aus Nieder-Roden ist am 26. Juni nach dem Public Viewing beim Spiel Deutschland-USA in der Commerzbank-Arena Frankfurt mit dem Sicherheitsdienst in Konflikt geraten. Der junge Mann erlitt diverse Prellungen und einen Riss in der Unterlippe.

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Auch platzte ein Äderchen im linken Auge. Der Konstruktionsmechaniker hat bei der Polizei Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Schilderungen, wie es zu dem Konflikt kommen konnte, gehen weit auseinander. Während der junge Fußballfan im Gespräch mit unserer Zeitung versicherte, er wisse bis heute nicht, weshalb die Sicherheitsleute ihn attackierten, zu Boden rangen, schlugen und traten, sagt ein Geschäftsführer des Veranstalters: „Wir sind überzeugt davon, nicht übertrieben reagiert zu haben.“ Das meint Patrik Meyer, einer der Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH, die das Public Viewing organisiert.

Der Fußballfan sagt, beim Verlassen des Stadions sei es in einem Tunnel zu dem Vorfall gekommen. Er habe um sein Leben gefürchtet. Einer der Sicherheitskräfte habe gedroht: „Ich bring dich um!“ „Wir schlagen keine Gäste. Wir wollen ja, dass sie wieder kommen“, schildert hingegen Patrik Meyer seine Sicht der Dinge. Der Fußballanhänger habe versucht, das Gelände nicht auf dem offiziellen Weg zu verlassen. Der Sicherheitsdienst habe ihn davon abgehalten. In dem Tunnel sei dann versucht worden, die Personalien des Mannes festzustellen. „Das wollte er nicht.“ Beide Seiten sind gespannt auf das Ermittlungsergebnis der Polizei. 

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bp

Quelle: op-online.de

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