Ralf Kunert soll’s für die SPD richten

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Ralf Kunert

Rodgau (bp) - Nach seiner einstimmigen Nominierung als SPD-Kandidat für die nächsten Landtagswahlen Ende 2013 hat Ralf Kunert jetzt Ziele seiner politischen Arbeit formuliert. Die CDU, die erst unter Roland Koch und nun unter Volker Bouffier seit 13 Jahren das Land regiere, habe „abgewirtschaftet“.

Kunert: „Hessen braucht einen rot-grünen Neuanfang. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“ Kunert gehört zur Riege aufstrebender Rodgauer Kommunalpolitiker. Seit 2007 ist er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rodgau-Nord, seit fünf Monaten führt er auch die Fraktion der Sozialdemokraten im Stadtparlament. Der Sozialdemokrat ist verheiratet und Vater einer Tochter. Geboren in Hainhausen, lebt der Industriekaufmann im Außendienst heute mit Familie in Weiskirchen.

Im Landtag möchte sich der 39-Jährige um Finanzpolitik kümmern und zwar mit besonderem Blick auch auf die Kommunen. „Hessen ist das Bundesland, das seine Städte und Gemeinden am stärksten im Regen stehen lässt“, sagte er bei der Mitgliederversammlung, die ihn nominierte. „Trotz der gewaltigen Ausgaben für den Ausbau der Kinderbetreuung kürzt das Land den kommunalen Finanzausgleich jährlich um rund 350 Millionen. Gleichzeitig wird ein sogenannter Rettungsschirm installiert, der vor Ungerechtigkeiten nur so strotzt, aber bei weitem nicht ausreicht, um die hochverschuldeten Kommunen tatsächlich zu beschirmen. Hinzu kommt, dass er die kommunale Selbstverwaltung nahezu aushebelt.“ Kunerts politische Heimat ist seit frühester Jugend die SPD, der er jedoch erst 2005 offiziell beitrat.

Von Februar 2006 bis April 2007 war der Kandidat stellvertretender Vorsitzender der SPD-Weiskirchen. Seit April 2007 ist er Vorsitzender des damals neu gegründeten SPD Ortsvereins Rodgau–Nord, der die ehemaligen Ortsvereine Hainhausen, Jügesheim und Weiskirchen umfasst. Außerdem engagiert sich der begeisterte Tennisspieler als stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Rodgau und als Mitglied des Unterbezirksvorstandes. 2011 kandidierte Kunert erstmals für die Stadtverordnetenversammlung. Seither ist er Mitglied der Fraktion, die er seit Juni 2012 leitet. Er muss sich nun am 8. November im Mainflinger Bürgerhaus gegen Mitbewerber durchsetzen.

Quelle: op-online.de

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