Otto Melzer (ZmB) fühlt sich unfair behandelt

„Reckließ darf andere beleidigen“

Rodgau - Otto Melzer, Stadtverordneter von „Zusammen mit Bürgern“ (ZmB), fühlt sich durch einen Kommentar in unserer Zeitung zum Verlauf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung nicht korrekt behandelt.

Es geht ihm um die Kritik daran, dass er in einem Redebeitrag Parlamentskollegen und Überläufer aus seiner Fraktion zur FDP in die Nähe des Rattenfängers von Hameln und der darum gestrickten Sage gerückt hatte. Melzer legt in einer Stellungnahme Wert auf die Feststellung, er habe vom Flötenspieler gesprochen „und nicht vom Rattenfänger“ – was wir auch berichtet hatten. Generell messe unsere Zeitung mit zweierlei Maß. So könne der FDP-Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ „alles von sich geben, andere beleidigen, wie er es in den letzten fünf Jahren getan hat, darüber kommt von der OP (Herren Wolf oder Pelka) kein Aufschrei.“ Reckließ spreche „von kleinen Personen, wenn er über Alois Schwab seine negativen Ergüsse los werden will. Aber in unserer Stadt gibt es viele kleine Personen. Er spricht von alten Männer in Richtung ZmB. Beleidigt damit alle älteren Menschen in unserer Stadt, denn es gibt viele alte Männer.“.

Er, Melzer, sei zwar vor einigen Jahren aus der CDU ausgetreten. „Damals hatte ich in der CDU kein Stadtverordnetenmandat. Ich bin also nicht mit einem Mandat zu einer anderen Partei gewechselt. Also eine ganz andere Situation.“ (bp)

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Quelle: op-online.de

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