Alles neu in der Einkaufswelt

Rewe-Center in Dudenhofen soll im Dezember eröffnen

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Die früheren „Toom“-Farben sind noch an der Fassade zu sehen: Der Haupteingang wird von der Nieder-Röder-Straße ums Eck herum verlegt. Der frühere Zugang bleibt als Nebeneingang bestehen.

Dudenhofen - Das Rewe-Center an der Feldstraße verändert sein Gesicht: Bereits seit Monaten tut sich dort etwas, doch jetzt sind die Bauarbeiten für die Modernisierung auf ihrem Höhepunkt: Aber der Verkauf im provisorischen Markt und den Containern der Untermieter geht weiter. Für die Neueröffnung ist der 5. Dezember angepeilt. Von Simone Weil 

Wo momentan Kabel aller Art das Bild bestimmen, soll später einmal eine Gastronomiezone mit verschiedenen Speisen Besucher zum Verweilen einladen. Es sollen übrigens nicht nur Einkäufer dort essen können, sondern auch andere Gäste.

Auf dem Außengelände zwischen Feldstraße und Nieder-Röder Straße ist kein Stein auf dem anderen geblieben: Container der verschiedenen Baufirmen, große Erdhaufen, Bagger und andere Baufahrzeuge bestimmen das Bild. Mehr als 400 Parkplätze, die Entwässerung, Zufahrten und Gehwegborde werden derzeit komplett neu gestaltet. Dafür werden momentan größere Erdmassen bewegt. Stefan Haja, Expansionsleiter der Region Mitte, beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit der Planung für den Umbau in Dudenhofen. Vom Abriss und Neubau bis zur Renovierung im Bestand sei alles möglich gewesen, erläutert der Rewe-Mann. Entschieden habe man sich nun für den weitreichenden Umbau der fast 10.000 Quadratmeter großen Gesamtfläche, bei dem man sich an der Rewe-Welt in Egelsbach orientiere. Das Unternehmen investiere in die eigene Immobilie „einen hohen, zweistelligen Millionenbetrag“, sagte Haja. Er hoffe natürlich, dass sich Kundschaft auch aus dem Umland durch das fokussierende Einkaufen zum Wochenende hin angesprochen fühle. Angeboten würden „deutlich mehr als 60.000 Artikel“.

Im Mai seien erste Vorbereitungen für den Umbau getroffen worden, seit Juni existiere das Provisorium mit einer verkleinerten Verkaufsfläche von etwa 2000 Quadratmetern, erläuterte Haja. Den Betrieb trotz Baulärm und Dreck aufrecht zu erhalten, sei für alle Beteiligten eine Herausforderung, räumte der Expansionsleiter ein. So wurden im Innern des Gebäudes Trockenbauwände eingezogen, um Bautätigkeit und Verkaufsgeschäft zu trennen, für die Frischetheken, an denen Fleisch und Wurst angeboten wird, hat man separate Container in die verbliebene Hallenhülle gesetzt.

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Vom alten Markt bleibt kaum etwas übrig außer ein paar tragenden Säulen, der frühere Haupteingang wird zum Nebeneingang, der neue Haupteingang wird um die Ecke verlegt. Auch die Fassade wird neu gestaltet. Und: Es soll Überraschungen geben, kündigt Haja an. Deswegen möchte er noch längst nicht alles vom Konzept des Großflächenmarktes verraten. Klar ist aber: „Erlebnis-Einkauf“ ist angesagt. Dazu gehört auch eine Gastronomie-Zone mit einem umfangreichen Speisenangebot, das an verschiedenen Stationen frisch zubereitet wird.

Eingemietete kleinere Läden wird es auch im neuen Einkaufsmarkt geben: Ein ortsansässiger Apotheker will seine Dienste anbieten – ebenso ein Schlüsseldienst, ein Friseur sowie eine Toto- und Lotto-Annahmestelle und andere Händler. An der Gesamtzahl von 130 Mitarbeitern soll sich auch in Zukunft nichts ändern: Allerdings arbeiten die Angestellten wegen der reduzierten Verkaufsfläche zum Teil vorübergehend noch in anderen Filialen.

Quelle: op-online.de

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