Richtiger Denkzettel

Rodgau - (fma) Seit dem 1. Februar heißt es für alle Autofahrer: aufpassen! Der neue Bußgeldkatalog geht mit Verkehrssündern hart ins Gericht. Zu schnelles Fahren - sei es nun inner- oder außerorts - ist durchschnittlich etwa 40 Prozent teurer geworden.

Wer sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzt, muss jetzt doppelt so viel zahlen. Und auch Drängler müssen sich warm anziehen. Bis zu 320 Euro müssen sie für ihre Ungeduld bezahlen.

Saskia Sehring

Wir haben Rodgauer Bürger gefragt, was sie von den neuen Maßnahmen des Bundesverkehrsministeriums halten.

Haben sie schon etwas davon zu spüren bekommen?

Achten sie nun mehr auf ihre Geschwindigkeit?

Und haben sie davon überhaupt gewusst?

Saskia Sehring (20): „Ich wusste gar nichts davon. Aber härtere Strafen für Alkoholsünder halte ich für richtig. Ich selbst bin noch nie geblitzt worden. Hoffentlich bleibt das auch so!“

Anton Bredo (20): „Ich habe schon Bekanntschaft mit den neuen Strafen gemacht - das war ein richtiger Denkzettel. Seit ich geblitzt wurde, fahre ich viel vorsichtiger - das neue System macht also Sinn.“

Diana Rink (39): „Zumindest die strengere Behandlung von Dränglern und Alkoholsündern ist sinnvoll. Höhere Strafen für Temposünder in geschlossenen Ortschaften halte ich dagegen für überzogen.“

Herbert Spieler

Herbert Spieler (84): „Das ist doch maßlos überzogen! Man sollte eher auf anderem Wege versuchen, die Leute zu erziehen. Und zwar nicht durch versteckte Radarfallen und drakonische Strafen.“

Quelle: op-online.de

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