Fast wie in der Actionserie

Auf dem Auto durch die Flammenwand

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Weiskirchen - Spektakuläre Kunststücke auf Rädern erlebten die Zuschauer der Auto-Stuntshows am Sonntag auf dem Selgros-Parkplatz in Weiskirchen.

Die groß angekündigten Monstertrucks füllten allerdings nur einen kleinen Teil des Programms und das 1800-PS-Flaggschiff „Bluegrass-Stomper“ war gar nicht dabei. Der Motor des Fahrzeugs brauche neue Ventile, sagte Jacky Roselly, der das Familienunternehmen leitet. Sein bürgerlicher Name klingt weniger aufregend (Jakob Rübe). Deshalb benutzt er lieber den Künstlernamen, wie auch die übrigen Mitglieder der Artistenfamilie. „Die ganze Familie hat Benzin im Blut“, sagt Jacky Roselly.

Auch der Nachwuchs wünsche sich nichts sehnlicher, als selbst einmal Stuntman zu werden. Als jüngster Fahrer bretterte am Sonntagmorgen Edmund Roselly auf einem Yamaha-Quad über den Asphalt, oft nur auf zwei statt vier Rädern. Nach Angaben seines Vaters ist der Junge erst sieben Jahre alt; dasselbe hatte Roselly schon beim Gastspiel vor zwei Jahren behauptet. Kreative Antworten erhielten auch Besucher, die fragten, warum das Unternehmen zwar Getränke verkaufte, aber keine Toilette bereitstellte.
Mal war das Ordnungsamt schuld, mal war das Dixi-Häuschen bestellt, aber nicht geliefert worden. Kein Schwindel, sondern Ausdruck hohen Fahrkönnens waren die Kunststücke, die weder Reifen noch Motoren schonten. Einige Zuschauerinnen ließen sich sogar dazu animieren, beim Autofahren auf zwei Rädern einzusteigen. Zu den eindrucksvollsten Szenen zählten der Auto-Überschlag und die Fahrt durch die Flammenwand – fast wie bei „Alarm für Cobra 11“. (eh )

Bilder: Roselly-Stuntshow in Weiskirchen

Quelle: op-online.de

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