Freundeskreis lässt es krachen

Hausfrauen außer Rand und Band

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Die „Prosecco Singers“ waren ein Hingucker. Sie gestalteten eine eigene Nummer und wirkten natürlich auch beim großen Finale mit. Die Gesamtverantwortung für die Hausfrauensitzungen hatten Doris Oestreicher und Gabi Ott-Beavers. Die närrischen Frauen sangen und schunkelten, als sollte der Abend in der SKV-Halle kein Ende nehmen.

Rodgau - Die Frauen beim Verein für Turnen und Fastnacht Freundeskreis 2011 (FTF) haben es krachen lassen. In bunter Kostümierung stürmten sie die SKV-Halle, feierten und genossen die männerfreien Stunden. Angeheizt wurde die Stimmung durch die Prosecco Singers.

Mit einem Medley stimmungsvoller Lieder, begleitet durch das Kurorchester unter der Leitung von Joachim Massoth, eröffneten sie schwungvoll beide Hausfrauensitzungen. Das farbenfrohe Clowns- Outfit, passend zum Motto „Jahrmarkt“, war eine Augenweide. Das Jugendtanzpaar des FTF, Maike Spitzer und Tim Deckert, startete die tänzerischen Darbietungen. Ihr Tanz der Affen wurde vom Publikum mit großer Freude begleitet. Das Tanzpaar wird trainiert von Anja Roth und Max Quell. Die Guggemusik „Druff Kapell“ unter der Leitung von Silke Seum und Michael Weimer (für die Jugend gaben Max Eser und Moritz Schlaich den Takt an), brachte die Frauen erstmals auf die Stühle und lies den Saal beben.

Wie sieht meine Zukunft aus? Unter dieses Motto hatten die Prosecco Singers ihre diesjährige Show gestellt. Als Wahrsagerin fungierte Gabi Ott-Beavers, die ihrer „Kundin“ Sabine Haase-Schnorrbusch, unter Mitwirkung ihrer sprechenden „Kugel“ ,Renate Weimer, die Zukunft voraussagte. Musikalisch unterstützt wurden sie durch Selina Beavers, Jessica Engelmann, Uli Kronenberger, Doris Oestreicher, Andorin Schäfer, Marianne Spahn, Katja Schüler, Renate Weimer, Carina Werner. Weiter wirkten mit: Melanie Grimm, Franziska Seib, Martina Streitenberger und Irene Zöllner. Die Gruppe steht unter der Leitung von Gabi Ott-Beavers und Katja Schüler.

Schön fürs Auge

Elke Reif eröffnete die Reihe der Vorträge in einer Wolke von Zuckerwatte. Im Dialog mit dem Publikum pries sie die Vorzüge der Leckerei. Wie gut Martina Meusch die Hausfrauenpraxis traf, zeigte das lachende Echo im Saal. Die Kruschelschublad war ihr Thema und offensichtlich fand sich manche in dieser wieder. Ihr Fett bekamen die Hausmänner ab. Doris Oestreicher berichtete von den kleinen Katastrophen, die ein Rentner im Hoheitsbereich seiner Frau anrichtet. Auch sie erntete lachende Zustimmung. Als Taxifahrerinnen berichteten Anja Roth und Jutta Podroschko aus ihrem skurrilen Alltag. Dass sie sich dabei etwas zickig auf die Schippe nahmen, bereitete großes Vergnügen.

Schön fürs Auge und musikalisch begeisternd waren die weiteren tänzerischen Programmpunkte. Anna Eser zeigte als Solotänzerin ihr besonderes Können. Sie choreografiert nicht nur ihren Tanz selbst, auch ihr tolles Kostüm entstammt ihrer Idee und Ausführung. Einen weiteren Höhepunkt bot die Piratengarde mit Anja Eser, Marleen Geis, Inka Kern, Jana Kronenberger, Josefine Richter, Miriam Ricker, Nina Seum, Andorin Schäfer und Vanessa Witt. Sie steht unter der Leitung von Silke Seum, die Choreografie liegt in den Händen der Tänzerinnen. Die Gruppe „Akzeptanz Classic“ aus Babenhausen, unter Leitung von Jutta Koser tanzte eine Revue im Schönheitssalon und wurde mit kräftigem Applaus belohnt.

Die jungen Männer von „Taktlos“ brachten als coole Bauarbeiter mit Rhythmus und Gefühl nochmals die Frauen auf die Stühle. Hannelore Gröpl, Judith Mark-Hornung, Jutta Podroschko leiten die jungen Männer. Es waren nicht die einzigen Männer auf der Bühne. Da sind die Frauen doch multikulti. Zum dritten Mal stand die „Oldie Boy Group Doppelpass“, die Alten Herren des SV Weiskirchen, auf der Bühne. In weißen Anzügen und einer hervorragenden musikalischen Darbietung begeisterten sie das weibliche Publikum. Die „Boy Group“ mit Erhard Appelmann, Jürgen Assion, Herbert Glab, Werner Keller, Udo Meusch, Armin Nenner, Roland Schmid, steht unter der Leitung von Seppl Massoth.

Dann das High Light und eine absolute Neuheit im Programm: Es waren einmal fünf Männer, die wollten auch mal auf eine Frauensitzung. Aber da kommt man ja nur als Frau hinein. Oder man macht Dienst - aber nur als Frau verkleidet. Oder man tritt auf, aber dann natürlich als Frau. Ihr umjubeltes Debüt feierten die „Zuggerschneckscher“, eine Männertanzgruppe, die mit Outfit und tänzerischen Qualitäten überzeugte. Es tanzten: Patrick Deckert, Jens Grosser, Rudolf Kern, Markus Koser, Peter Lindner. Die Truppe steht unter Leitung von Silke Deckert.

bp

Quelle: op-online.de

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