Freudig und angespannt

Für 466 Rodgauer Kinder und deren Familien beginnt die Schulzeit

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Zur Einschulung wurde geknipst und gefilmt, was Handys und richtige Fotoapparate hergaben – wie etwa hier in der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Anspannung, Aufregung, aber auch Freude: Der erste Schultag war gestern für 466 Rodgauer Kinder und deren Familien ein großer Moment. Manche Schulen organisierten die Feiern im Schichtbetrieb, um der großen Nachfrage nach Sitzplätzen gerecht zu werden.

Rodgau – In der Gartenstadtschule in Nieder-Roden herrscht angespannte Erwartung: Die Aula ist voll, Sitzplätze sind längst nicht mehr zu haben. Eltern, Großeltern und andere Verwandte haben ihre Smartphones gezückt, um die ersten Ausbildungs-Schritte des Nachwuchses festzuhalten. Besonders herausgeputzt sind die Jungen und Mädchen, die sich auf ihren ersten Schultag freuen.

„Und wir freuen uns sehr auf euch“, sagt Schulleiterin Ariane Lerch, die gesteht, dass sie immer ein bisschen aufgeregt ist an so einem besonderen Tag. Sie freue sich auch auf die Eltern und hoffe, dass die sich einbringen werden. Nicht nur als Schulelternbeirat, sondern als Vater und Mutter mit ihrer Meinung und mit Anregungen.

Zur Unterhaltung der Neuen gab’s in Dudenhofen den Zauberer von Oz.

Doch zunächst werden die neuen Gartenstadtschüler begrüßt mit einem Bewegungslied und einem Ständchen. Dann werden die 82 Erstklässler und die 15 Vorschüler namentlich aufgerufen, um sich mit ihren Lehrerinnen in ihre Räume zu verabschieden. Damit Verwechslungen ausgeschlossen sind, ist den verschiedenen Klassen neben den Buchstaben a, b, c und d auch noch ein Tier zugeordnet: Der 1a die Ameise, der 1b der Löwe und so weiter. Die Eltern können die Zeit bis zum Abholen der frisch gebackenen Schulkinder mit Kaffee und Kuchen überbrücken – schließlich haben sich zum Teil ganze Großfamilien eingefunden, um den Schulstart der Jüngsten mitzuerleben.

Ein Bewegungslied zur Begrüßung führt die Klasse 2c der Gartenstadtschule auf.

In der Freiher-vom-Stein-Schule verteilen sich 79 Schulanfänger auf sieben altersgemischte Flexklassen. In zwei Schichten am Vormittag ist in der Turnhalle ausreichend Platz für alle Neuen, deren Familien und Freunde. Spannend ist der Tag auch für die neue stellvertretende Schulleiterin Mara Einloft. Sie vertritt ihre Chefin Alexandra Breitbach, die selbst auf einer Einschulung ist: auf der ihrer Tochter.

Zeigt her eure Schultüten: Die Schulleiterin Ariane Lerch bat die Kinder, die tollen Stücke mal zu zeigen.

Mara Einloft begrüßt die Kinder und lockert die Anspannung mit einem Fragespiel und Freundlichkeiten wie „Es ist so schön, dass ihr da seid. Wir freuen uns riesig.“ Goldig sind dann die Antworten der Kleinen, auf was sie sich denn freuen: „Auf den Pausenhof.“ „Aufs Lesenlernen.“ Zuvor haben Schüler der Flexklassen b und d unter Leitung von Vanessa Pisching (d-Klasse) den Steinie-Rap auf die Bühne gebracht, der so treffend erläutert, wofür die Schule in Dudenhofen steht: „Gemeinschaft – sie gibt uns Kraft. Vertrauen – darauf können wir bauen. Einzigartigkeit – hier sagt jeder, was er meint. Wertschätzung – ist hier Voraussetzung. Mut – tut uns allen gut. Alle sind anders. Na und, was soll’s? Darauf sind wir stolz!“ Später bezaubert die Musical AG (Leitung: Bettina Winter) mit dem Zauberer von Oz.  

bp / siw

Quelle: op-online.de

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