Zukunftsrat soll Weichen stellen

Rodgau (bp) - Sie soll aus 17 Einwohnern (ab 16 Jahren) der Stadt Rodgau bestehen, die aus eigener Initiative oder auf Vorschlag des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung dem Gremium unter dem Vorsitz des Stadtverordnetenvorstehers Jürgen Kaiser angehören wollen.

Die Vorgeschlagenen dürfen kein Mandat in den städtischen Gremien ausüben. Interessenten können sich schriftlich beim Magistrat der Stadt Rodgau, Fachbereich städtische Gremien, Beteiligungen, Mitgliedschaften, Hintergasse 15, 63110 Rodgau bewerben oder dafür die Homepage der Stadt nutzen. Fragen beantwortet Fachbereichsleiter Karl Kropp unter der Nummer 693-1172 oder per E-Mail an gremien@rodgau. de. Anmeldeschluss ist der 30. Juni.

Für die Interessenten wird es danach eine Informationsveranstaltung auf Einladung des Stadtverordnetenvorstehers geben. Die Teilnehmerliste wird der Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause zur Wahl vorgelegt. Die Berufung der Ehrenamtler erfolgt durch den Magistrat. Zweck des Zukunftsrates ist es, der Stadtverordnetenversammlung ein unabhängiges Beratungsgremium sachkundiger Bürger an die Seite zu stellen, das jenseits von Tagesaktualität die Entwicklung der Stadt in allen wichtigen Aspekten erörtert und den städtischen Gremien Handlungsoptionen und Projektentwürfe vorschlägt, also Ideen liefert.

Zu seinen Themenfeldern sollten unter anderem gehören: soziale Einrichtungen mit Schwerpunkten für Kinder, Jugendliche und Senioren, Wirtschaft, Stadtplanung, Umwelt, Kultur und Freizeit.

Der Zukunftsrat soll in der Regel zu zwei Sitzungen jährlich in seiner Gesamtheit zusammenkommen. Arbeitsgruppen können hingegen öfter tagen. Die Einberufung und Leitung erfolgt durch den Stadtverordnetenvorsteher. Seine Vorschläge legt der Zukunftsrat der Stadtverordnetenversammlung vor.

Quelle: op-online.de

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