„Betreten verboten“

Lebensgefahr im Wald bei Weiskirchen, Hainhausen und Jügesheim

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Lebensgefahr im Wald bei Weiskirchen, Hainhausen und Jügesheim

Die Nachwirkungen des Sturms vor ein paar Wochen machen Rodgau weiterhin zu schaffen. Viele Fußgänger und Fahrradfahrer missachteten oder entfernen einfach Warnschilder.

Rodgau – Die Schillerstraße in Weiskirchen ist heute, Freitag, ab 8 Uhr gesperrt. Dort wird ein Baum gefällt, der beim Sturm vor knapp fünf Wochen beschädigt wurde. „Nur der Bus darf durch“, teilte die Stadtverwaltung gestern mit.

„Betreten verboten“ - Lebensgefahr in Rodgau

„Betreten verboten“ gilt weiterhin im Wald bei Weiskirchen, Hainhausen und Jügesheim. Die Wege seien zwar freigeschnitten, aber nur für Forstfahrzeuge und die Feuerwehr, betont die städtische Pressesprecherin Sabine Hooke: „Es ist hochgradig gefährlich und es wird immer gefährlicher, weil die Bäume immer trockener werden.“

Rodgau: Schilder oder Absperrungen werden einfach entfernt

Viele Fußgänger und Fahrradfahrer missachteten die Warnschilder. Oft würden Schilder oder Absperrungen auch einfach entfernt: „Wir wissen nicht, wie wir die Menschen noch erreichen sollen.“  

Das schweres Unwetter sorgte am 18.08.2019 für Chaos in der Region. Insgesamt wurden zudem 80.000 Kubikmeter Wald zerstört. Es gibt finanzielle Unterstützung vom Staat für sieben Kommunen - darunter Rodgau.

Das Wetter in Hessen wird übrigens am Wochenende schön. Doch danach weht Hurrikan Umberto.

eh

Quelle: op-online.de

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