Nachruf

Trauer um Marlene Weidenauer

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Marlene Weidenauer

Rodgau - Am Montag Juli starb die stellvertretende Kreistagsvorsitzende nach kurzer, schwerer Krankheit.

Marlene Weidenauer ist tot. Sie wurde nur 67 Jahre alt. Eine ganze Generation ehemaliger Schüler kennt sie als katholische Religionslehrerin an der Georg-Büchner-Schule. Den Rodgauer Christdemokraten diente sie über Jahrzehnte treu.

Die Jügesheimerin begann ihr politisches Engagement 1972 als Gemeindevertreterin in ihrer Heimatgemeinde. Sie war dort bis Ende 1976 tätig, um nach dem Zusammenschluss der Gemeinden zunächst als staatsbeauftragte Gemeindevertreterin und dann im Rodgauer Parlament aktiv zu sein. Bis März 2006 gehörte Marlene Weidenauer der Stadtverordnetenversammlung an, von Mai 1998 bis März 2006 sogar als stellvertretende Vorsteherin.

Urgestein der CDU

Sie erhielt den Ehrenbrief des Landes Hessen, und die Stadt würdigte ihre kommunalpolitische Tätigkeit mit der Ehrenbezeichnung Stadtälteste und der Ehrenplakette in Gold. Die Nachricht vom Tod der geschätzten Kollegin ereilte die Parlamentarier während der Stadtverordnetenversammlung am Montag. Der Toten wurde mit einer Trauerminute gedacht.

„Sie war bis zuletzt kommunalpolitisch aktiv und hat als Kreistagsabgeordnete die Interessen ihrer Heimatstadt im Kreistag vertreten“, schreibt die CDU in einem Nachruf. Marlene Weidenauer sei „ein Urgestein der CDU“ gewesen. „Immer war sie eine energische und rührige Kommunalpolitikerin. Sie stand allzeit zu ihren Vorstellungen und Werten und hat einen unschätzbaren Beitrag für die christlich-demokratische Politik geleistet“, würdigen die Parteivorsitzende Margit Müller-Ollech und der Fraktionsvorsitzende Clemens Jäger die Verdienste. der Verstorbenen. „Unsere Anteilnahme gilt ihrem Mann Rudi, ihrer Familie sowie allen Angehörigen.“ 

(bp)

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Quelle: op-online.de

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