Kinder malen

So sieht mein Zukunftsauto aus

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Tom Knickmeier (5): „Das Auto fährt mit Raketenantrieb mit Benzin. Wenn die Rakete es dann schnell genug gemacht hat, fliegt es. Der Fahrer kann einstellen, wie viel Kraft die Rakete machen soll. Das Auto hat eine Kamera, damit man in der Luft sieht, ob was passiert, ob ein Flugzeug kommt. Und es klappt die Räder ein.“

Rodgau - Benzin, Diesel, Brennstoffzelle – oder vielleicht doch nur noch Elektromotor? Wie sieht der automobile Antrieb der Zukunft aus? Davon können sich Besucher der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt ab dem nächsten Wochenende ein Bild machen. Von Bernhard Pelka 

Louis Zekay (5): „Mein Auto fährt später mal mit Strom und kann fliegen, wenn es ganz schnell ist. Unten hat es eine Kamera. Die sieht, ob jemand zu nahe an das Auto kommt und es rammen will. Dann fährt das Schutzschild aus. Das Auto hat große Räder, damit es über Baustellen und Staus springen kann.“

Das Ausstellerfeld weist diesmal zwar Lücken auf, weil manche Hersteller die Messe meiden. Trotzdem ist die geballte Macht der deutschen Autoindustrie vertreten – auch um den Dieselskandal vergessen zu machen. Während die Fachleute in Frankfurt ihre Zukunftskonzepte präsentieren, haben wir den Nachwuchs nach seinen automobilen Vorstellungen befragt. Wie stellen sich Kinder das Auto vor, das sie später einmal fahren werden? Welche Eigenschaften muss es haben? Was ist den künftigen Autofahrern besonders wichtig? In der Katholischen Kindertagesstätte St. Nikolaus in Jügesheim fanden wir Unterstützung bei der Beantwortung unserer Fragen. Kindergartenkinder aus der Gruppe von Erzieherin Daniela Fuchs machten sich Gedanken über ihre Autos der Zukunft. Ihre Antworten malten sie für unsere Zeitung auf Papier. Dafür vielen herzlichen Dank an die Kinder und die Kita, die so unkompliziert mitgemacht hat bei unserem Projekt!.

Lucienne Illicevic (4): „Mein Auto hat ganz viele Kameras. Auch auf der Straße sind viele Kameras. Dann können der Fahrer und die Polizei alles sehen. Oben hat es eine Antenne. Mit der weiß es, wie viele andere Autos noch unterwegs sind. Mein Auto fährt mit Sonne.“

Markant war, dass den Kindern die Schnelligkeit ihres Autos sehr wichtig ist. Bloß keine lahme Ente! Und cool muss es aussehen und möglichst viele Kameras haben. Das selbstfahrende Auto, das Fahrern fast alle Handgriffe abnimmt und den Verkehr und dessen Gefahren weitgehend überwacht, ist selbst Kindern heute also durchaus schon ein Begriff.

Nevia Sticksel (4): „Mein Auto soll über die Wiese fahren können und es braucht die Sonne zum Fahren. Deshalb habe ich auf meinem Bild auch zwei Sonnen gemalt. Und eine Sonnenbrille braucht der Fahrer, damit er was sieht.“

Quelle: op-online.de

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