Stadt hält an Windkraft fest

Rodgau - Der Bau von Windrädern soll in Rodgau auch künftig möglich sein. Dafür setzt sich die Stadt in ihrer Stellungnahme zum regionalen „Teilplan erneuerbare Energien“ ein.

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SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler und der Stadtverordnete der Linken beschlossen diese Stellungnahme am Montag; CDU und „Zusammen mit Bürgern“ stimmten dagegen. Zuvor lieferten sich die Stadtverordneten eine leidenschaftliche Grundlagendiskussion für und wider Windkraft. Windräder vor Ort seien besser als Offshore-Anlagen mit gigantischen Stromtrassen, sagte Karin Wagner (Grüne). Die Gegenposition vertrat Norbert Löw (ZmB): „Ich frage mich, warum wir unbedingt beweisen wollen, dass Windräder sich auch mit wenig Wind drehen.“ Bei einer errechneten Windgeschwindigkeit von 5,5 Metern pro Sekunde sehe er die Gefahr, „mit hohen Subventionen wenig bis nichts zur Rettung des Weltklimas beizutragen“. ZmB-Kollege Otto Melzer gestand ein, er selbst habe Fördergelder für eine Photovoltaikanlage kassiert.

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„Es ist müßig, wenn wir darüber diskutieren, was sich rechnet und was nicht“, befand Clemens Jäger (CDU). Auch SPD und Grüne hätten dem „Teilplan erneuerbare Energien“ in der Regionalversammlung zugestimmt. Der Magistrat wolle lediglich eine Chance und eine Hintertür offen lassen, bemerkte Heino Reckließ (FDP). Er bezweifle jedoch, dass sich für Windkraft in Rodgau noch ein Investor finde.

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eh

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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