Saalgebühr: Vereine rechnen ganz genau

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Rodgau - Die Nutzungsgebühren für Bürgerhäuser und andere öffentliche Räume in Rodgau beschäftigen weiterhin die Vereinswelt. Nach der anfänglichen Aufregung wird nun nüchtern gerechnet, um die unvermeidlichen Kosten möglichst niedrig zu halten.

Seit den beiden Fastnachtssitzungen des RCC Knallkepp wurden keine weiteren Veranstaltungen abgesagt. Doch das Nachdenken hat begonnen. Zu den Vereinen, die trotz finanzieller Bauchschmerzen vorerst an den Bürgerhäusern festhalten, gehören der Rodgauer Tanzsportclub (RTC) und das Mütterzentrum Frauenzimmer.

Der RTC erhöht die Eintrittspreise zum Kindertanzfestival am 10. März in Dudenhofen, um die beliebte Veranstaltung nicht sterben zu lassen. Dennoch rechnet der Verein mit einem Minus. Die Zukunft ist ungewiss. Das 18. Kindertanzfestival wird womöglich das letzte sein.

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Das Mütterzentrum Frauenzimmer hält dem Bürgerhaus Weiskirchen in diesem Jahr die Treue, obwohl sich die beiden Flohmärkte am 10. März und 8. September wohl nicht rechnen werden. Im günstigsten Fall entstehen Kosten von 150 Euro (Saalnutzung und Ausschank), im ungünstigsten Fall bis zu 400 Euro (mit Hausmeisterdienst und Brandschutz). Selbst wenn alle Standplätze vergeben sind, reichen die Standgebühren nicht aus, um diese Kosten zu decken. Ein kleiner Gewinn für die Arbeit des Mütterzentrums wäre allein aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen zu erwirtschaften. Die Folge: Standgebühren oder Mitgliedsbeiträge müssten steigen.

eh

Quelle: op-online.de

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