Schmuggler an der Raststätte

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Der Kofferraum des Chevrolet war bis zum Rand mit Zigaretten gefüllt. Beim Verkauf wäre dem deutschen Fiskus ein Schaden von rund 9 000 Euro entstanden.

Weiskirchen (eh) ‐ Zwei Zigarettenschmuggler hat das Hauptzollamt Darmstadt an der Autobahnraststätte Weiskirchen aus dem Verkehr gezogen. Das Paar aus Ungarn und Serbien hatte rund 300 Stangen Zigaretten im Kofferraum.

Die „Kontrolleinheit Verkehrswege“ des Hauptzollamtes überprüfte den Chevrolet Lacetti bereits Anfang der Woche. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs staunten die Zoll-Mitarbeiter nicht schlecht, als sie rund 300 Stangen serbische Zigaretten fanden. Der 45-jährige Fahrer hatte die Ware in den Kofferraum seines Wagens gequetscht. „Da passte kein Blatt mehr dazwischen“, berichtete ein Beamter des Hauptzollamtes.

Sogar im hellblauen Kinderrucksack hatte das Paar einen Teil der heißen Ware versteckt.

Ebenfalls mit auf Schmugglerfahrt waren die 31-jährige Lebensgefährtin des Fahrers und die gemeinsame zweijährige Tochter. Die Zöllner/innen nahmen Fahrer und Beifahrerin vorläufig fest. Im Kinderrucksack hinter dem Fahrersitz fanden die Beamten zehn weitere Stangen Zigaretten - ebenfalls serbischer Herkunft. Der Steuerschaden hätte sich auf rund 9000 Euro belaufen, wenn die Fahrt nicht vorzeitig beendet worden wäre. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Frankfurt übernommen.

Quelle: op-online.de

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