Schon 30 Jahre „gud Stubb“

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Bürgermeister Paul Scherer (rechts) bei der letztlich freudig gefeierten Schlüsselübergabe.

Dudenhofen ‐ Im Jahr 1976, ein Jahr vor der Gebietsreform, begann die Gemeinde Dudenhofen unter Zeitdruck mit dem Bau unseres heutigen Bürgerhauses, da man ein solches Projekt nach dem Gemeindenzusammenschluss zur Stadt Rodgau sicher nur unter größten Schwierigkeiten hätte durchsetzen können. Von Volker Lehmann

Die Gemeindevertretung hatte nach Planungsvorlage für 10.000 Kubikmeter umbauten Raum eine Kostenplanung von 2,5 Millionen Mark bewilligt. Man legte einen Kubikmeterpreis von 250 Mark zugrunde. Sicher war dies viel zu niedrig kalkuliert. Man hätte von 400 Mark ausgehen müssen.

Der Bürgerhausbau war eine holprige Geschichte. Schon der Rohbau verschlang mehr Geld als für das gesamte Projekt anfangs vorgesehen war.

Die damalige SPD-Mehrheit und Bürgermeister Günter Hindel hatten sich in der Standortdebatte durchgesetzt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 12. August 1976, 14 Tage vor Baubeginn. Der „Kassiber“ mit Urkunde wurde noch am gleichen Tag wieder entnommen. Diese Grundsteinlegung, die eigentlich keine war, brachte uns Dudenhöfer hessenweit ins Gespräch. Der Hessische Rundfunk sprach vom „Hindelstein“ - einem Schildbürgerstreich!

Prominente Gäste:

‐ Kurt Georg Kiesinger, Walter Wallmann, Kurt Biedenkopf, Heiner Geißler, Friedrich Merz, Franz Josef Jung, Roland, Koch, Wolfgang Schäuble, Holger Börner, Hans Eichel, Regine Hildebrandt, Jochen Vogel, Oskar Lafontaine - um nur einige wenige zu nennen.

Quelle: op-online.de

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