Schüler beim S-Bahn-Surfen tödlich verletzt

Bahnsteig in Nieder-Roden als Ort der Trauer

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Blumensträuße, Kerzen, handgeschriebene Nachrufe und die Flagge Albaniens erinnern an der S-Bahn-Station Nieder-Roden an den toten Schüler.

Nieder-Roden - Ein Bahnsteig der S-Bahn-Station Nieder-Roden ist vorübergehend zu einer kleinen Gedenkstätte geworden: Blumen, Kerzen und handgeschriebene Nachrufe sind Zeichen der Anteilnahme am Tod eines 14-jährigen Schülers.

„Trauer vergeht, Freude nicht“, steht auf einem Zettel am Geländer. Manche Kerzengläser sind liebevoll verziert. „Du bleibst auf ewig in unserem Herzen“, steht da etwa in Schönschrift. Der Schüler war am vergangenen Freitag beim sogenannten S-Bahn-Surfen tödlich verletzt worden. Er hatte sich zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen an den Haltestangen zu den Führerständen in der Mitte des anfahrenden Zugs festgehalten. Beim Versuch, abzuspringen, war er ausgerutscht und zwischen die beiden Zugteile geraten – soweit die bisherigen Erkenntnisse der Polizei.

Der letzte Fall in der Region, bei dem ein Junge beim S-Bahn-Surfen verunglückte, liegt rund vier Jahre zurück. Zahlreiche Menschen hatten sich damals im Jahr 2013 in Dietzenbach getroffen, um gemeinsam um einen 15-Jährigen zu trauern. Der Schüler war auf den Bahngleisen zwischen Dietzenbach und Heusenstamm schwer verletzt aufgefunden worden und einen Tag später im Krankenhaus gestorben. (eh/dr)

Quelle: op-online.de

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