1,3 Millionen für die Betreuung

Schule am Bürgerhaus bekommt einen Neubau

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An der Ecke, an der jetzt noch ein Spielgerät steht, entsteht der Neubau der Schulkindbetreuung.

Nieder-Roden - Auch die Schule am Bürgerhaus bekommt ein eigenes Gebäude für die Betreuung vor und nach dem Unterricht. Die Stadt Rodgau lässt sich den Neubau fast 1,3 Millionen Euro kosten.

Der Magistrat hat beschlossen, mit dem Kreis Offenbach die notwendigen Verträge zu schließen. Die Blaupause dafür lieferte ein Neubau an der Wilhelm-Busch-Schule Jügesheim, der seit den Herbstferien in Betrieb ist. Die Aufgabenteilung zwischen Stadt und Kreis ist klar geregelt: Der Kreis baut, aber die Stadt bezahlt alles. Und zwar nicht nur den Bau, sondern auch die Betriebskosten für Heizung, Strom und Versicherung. Der Kreis überlässt der Stadt die Fläche, auf der der Neubau entsteht, zunächst für 25 Jahre und dann je nach Bedarf in Fünf-Jahre-Schritten. Die Betreuung in der Schule am Bürgerhaus findet seit Jahren in beengten Verhältnissen statt. Etwa 80 Kinder besuchen die „Kinder-Oase“ des Fördervereins, die an Schultagen von 7 bis 8 Uhr und von 12.10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Deshalb gibt es seit diesem Schuljahr zusätzlich eine Notbetreuung bis 14.30 Uhr, zu der jedes Kind seine Brotbox mitbringt.

Der Neubau soll eine Betreuung mit Mittagessen für bis zu 180 Kinder ermöglichen. Der bisherige Kinderhort in der Kita am Bürgerhaus (30 Kinder) wird dann aus Sicht der Stadt überflüssig. Das Gebäude ist an der Ecke Römer-/Borsigstraße geplant. Das Klettergerüst, das zurzeit dort steht, wird an eine andere Stelle des Schulhofs versetzt. Aussehen, Größe (325 Quadratmeter) und Raumaufteilung des Neubaus entsprechen dem erst vor der Jahreswende eröffneten Betreuungsgebäude an der Wilhelm-Busch-Schule. „Diejenigen, die sich schon mal vorstellen wollen, wie es aussieht, können sich das Gebäude in Jügesheim anschauen“, sagt Erster Stadtrat Michael Schüßler. Gut 800.000 Euro der Baukosten bestreitet die Stadt aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen, den Rest aus eigener Kasse. (eh)

Quelle: op-online.de

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