Schule in guter Erinnerung

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Saskia Witt

Jügesheim - Die alten Klassenkameraden einmal wieder sehen und in alten Klassenfotos stöbern: Diese Gelegenheit bot sich beim dritten Ehemaligentreffen der Georg-Büchner-Schule (GBS). Jüngere und ältere schwelgten in der Aula in Erinnerungen. Von Antje Frey

Via Leinwand konnten Bilder der vergangenen Jahre betrachtet werden, und es wurden Führungen durch die Neubauten angeboten. Ein abwechslungsreiches Programm rahmte die Veranstaltung ein. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Winfried Döring, wurden die Gäste von einer Tanzvorführung und der schuleigenen Big Band unterhalten. Besonderes Highlight war der Auftritt der „Ehemaligen-Big Band“. Was ist aus den früheren Schülern geworden? Was hat ihnen die Schule gebracht? Wir befragten einige.

  • Marion Resch, 45, abgegangen 1982:

Ich bin heute Hausfrau und arbeite als Aushilfe bei einem Versandunternehmen. Ich fühlte mich aufs Leben gut vorbereitet von der Schule. Aber das waren ja auch noch andere Zeiten. Damals gab es die Förderstufe und danach bin ich auf den Realzweig gegangen. Ich habe schöne Erinnerungen an die Schulzeit.

  • Stefan Engelmohr, 49, abgegangen 1978:

Ich arbeite im Außendienst für die Telekom. Was die Schule gebracht hat? Da muss ich an einem Lehrer denken, der vor Kurzem erst in Rente gegangen ist, der Herr Bosdorf. Er war mein Klassenlehrer und konnte den Stoff jedem vermitteln und war sozial sehr kompetent. Schule ist mir in guter Erinnerung.

  • Saskia Witt, 22, abgegangen 2006:

Ich habe eine Lehre zur Bürokauffrau gemacht und habe dann gleich angefangen zu arbeiten. Irgendwas muss die GBS mir ja beigebracht haben, sonst hätte ich die Ausbildung nicht bekommen. Ich hatte eine schöne Schulzeit und viel fürs Leben gelernt – obwohl mich der Umbau die ganze Zeit begleitet hat.

  • Dr. Ulrich Biebel, 44, abgegangen 1983:

Ich bin Doktor der Biologie und Zoologie und arbeite als Lehrer in Neu-Isenburg. Wir sind gut vorbereitet worden und hatten außerdem einmal die Chance, ein eigenes Theaterstück zu schreiben und aufzuführen. Ich habe gemischte Erinnerungen. Der Anfang war nicht so schön, denn wir waren 40 Leute. Fotos: Frey

  • Markus Schäfer, 19, abgegangen 2009:

Ich habe Abi gemacht und möchte ein Duales Studium machen. Da ich in meiner Freizeit als DJ arbeite, hat mir die GBS viel gebracht. Ich war in der Light und Sound AG und habe dort viel für mein DJ-Dasein gelernt. Es waren gute Zeiten. Es gab natürlich auch Lehrer, die hätte ich am liebsten nicht kennen gelernt.

Quelle: op-online.de

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