Welche Schule ist die beste?

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Eindrücke vom Chemieunterricht und vom Musizieren in der Bläserklasse sammelten Viertklässler am Tag der offenen Tür in der Geschwister-Scholl-Schule. Fotos:

Rodgau/Rödermark (eh) - Wie geht es nach der 4. Klasse weiter? Diese Frage beschäftigt derzeit mehrere hundert Familien in Rodgau und Rödermark. 636 Kinder aus beiden Städten bereiten sich auf den Übergang zur weiterführenden Schule vor.

Doch welche Schule ist die beste? Die Entscheidung ist nicht einfach. Neben Zeugnisnoten und Lieblingsfächern spielen noch viele andere Kriterien mit - etwa die Größe der Schule, die pädagogischen Schwerpunkte oder einfach die Länge des Schulwegs. Viele Kinder orientieren sich auch an der Schulwahl ihrer Freunde.

Die Zahl der Viertklässler ist geschrumpft. Nur noch 378 Jungen und Mädchen besuchen derzeit in Rodgau die vierte Klasse, in Rödermark sind es 258. Die kleineren Jahrgänge, die 2008 eingeschult wurden, kommen nun in der Mittelstufe an.

Rodgauer Kinder müssen nicht weit fahren: Drei Schulen vor Ort bieten die wichtigsten Bildungsgänge an. Die beiden kooperativen Gesamtschulen (Haupt-, Realschule, Gymnasium) unterscheiden sich in der Dauer des Gymnasialzweigs: verkürztes G 8 an der Geschwister-Scholl-Schule, traditionelles G9 an der Georg-Büchner-Schule. In der Heinrich-Böll-Schule, einer integrierten Gesamtschule, bleibt die Entscheidung über den Schulabschluss bis zur 9. oder 10. Klasse offen.

Tage der offenen Tür zum Informieren

Die Nell-Breuning-Schule in Rödermark ist ebenfalls eine integrierte Gesamtschule, jedoch um eine gymnasiale Oberstufe ergänzt. Über die Schulorganisation hinaus hat jede Schule ihr eigenes Profil. Fremdsprachen, Naturwissenschaften, Musik oder Sport zählen zu den Schwerpunkten.

Mehr Infos zu den Schulen gibt es im Internet:

Georg-Büchner-Schule

Geschwister-Scholl-Schule

Heinrich-Böll-Schule

Oswald-von-Nell-Breuning-Schule

Bereits vor Weihnachten haben die Beratungsgespräche an den Grundschulen begonnen. Zurzeit finden Tage der offenen Tür an den weiterführenden Schulen statt - den Anfang machte die Geschwister-Scholl-Schule. Spätestens Ende Februar müssen Eltern ihre Kinder zur weiterführenden Schule anmelden. Der Elternwunsch hat dabei Vorrang vor der Empfehlung der Grundschule. Konflikte sind selten: Letztes Jahr gab es in ganz Rodgau nur neun Widersprüche.

Eine enge Verzahnung zwischen Grund- und weiterführenden Schulen soll dazu beitragen, dass der Übergang gelingt. Die Viertklässler dürfen in den Unterricht der 5. Klassen hineinschnuppern. Auch die Lehrkräfte besuchen sich gegenseitig im Unterricht, um dafür zu sorgen, dass die Kinder optimal auf den Schulwechsel vorbereitet sind.

Quelle: op-online.de

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