Schwerer Unfall in Weiskirchen

Radfahrerin ans Haus gedrückt

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Zwischen diesem Hyundai und der Hauswand rechts wurde die Radfahrerin eingeklemmt. Die Frau geriet vollkommen unverschuldet in die dramatische Situation hinein. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort.

Weiskirchen - In Sichtweite der Weiskircher Kerb ist am Sonntag eine 50 Jahre alte Radfahrerin aus Weiskirchen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.

Auf dem Parkplatz am Bürgerhaus landete der Rettungshubschrauber Christoph 2. Er transportierte die Verletzte in eine Klinik. Die Polizei geht von einem Vorfahrtsfehler als Unfallursache aus.
Am Sonntag ereignete sich gegen 17.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung Schillerstraße / Hainhäuser Straße. Vermutlich durch Missachtung der Verkehrsregel auf der zur Kerb eingerichteten Umleitungsstrecke, kollidierten der 3er BMW einer 26-jährigen Offenbacherin und der Hyundai einer 19-Jährigen aus Frankfurt. Dabei wurde eine unbeteiligte Radfahrerin zwischen einem PKW und einer Hauswand eingeklemmt. Die 50-Jährige aus Weiskirchen erlitt an Kopf, Halswirbelsäule und Brustkorb schwere Verletzungen.

Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Rodgau rückten mit mehreren Kräften aus. Aus Frankfurt schwebte der Rettungshubschrauber Christoph 2 ein. Zwei ehrenamtliche Helfer des DRK Weiskirchen, die sich an der Unfallstelle aufhielten, und weitere Freiwillige eilten sofort zur Hilfe und befreiten die Radfahrerin mit vereinten Kräften. Rettungshelfer der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Notarzt im Helikopter versorgten sie dann weiter.

Die Kreuzung musste weiträumig abgesperrt werden. Das galt auch für den Parkplatz am Bürgerhaus und Netto-Markt. Erst dann konnte der Hubschrauber landen.

Bilder: Kerb in Weiskirchen

Die schwer verletzte Radfahrerin wurde mit dem Helikopter in ein Klinikum geflogen, die Fahrzeuglenker wurden vom Rettungsdienst an Ort und Stelle betreut. Aufgrund der Unfallsperrung und der eingerichteten Umleitungsstrecke kam es zu einigen Behinderungen im Verkehr. Zahlreiche Schaulustige fanden sich am Unfallort ein, zumal die Einsatzstelle in Sichtweite der Kerb war und die Landung des Hubschraubers weitere Leute anzog und auch die Gäste des Bürgerhaus-Restaurants in Alarmstimmung versetzte.

Die Feuerwehr war bereits in den vergangenen Jahren mehrfach an diese Stelle zu Unfällen gerufen worden. Immer zur Zeit der Weiskircher Kerb. Autofahrer missachten dann auf der Kerbumleitung die Rechts-vor-links-Regel und rauschen ungebremst durch – trotz eines eindeutigen Stoppschildes. (bp)

Quelle: op-online.de

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