Solarstrom von der Wiese

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13 Flächen mit zusammen 158 Hektar kommen nach Ansicht des städtischen Planungsamts für Photovoltaik-Freianlagen in Frage. Die Stadtverordneten sollen am 17. Mai über diese Standortkonzeption entscheiden.

Rodgau (eh) ‐ Elektrischen Strom aus Sonnenlicht kann man in Rodgau theoretisch an vielen Stellen gewinnen. Das Planungsamt hat 13 geeignete Gebiete mit zusammen 158 Hektar ermittelt - eine Fläche so groß wie Dudenhofen.

Diese Bereiche stehen weder unter Landschaftsschutz noch sind sie bereits durch Planungen festgelegt. Auch eine Zersiedelung der Landschaft und störende Blendung sollen vermieden werden.

Die größten Solar-Gebiete liegen im sonnigen Süden. Doch dort dürfte es für Investoren am schwierigsten sein, das nötige Gelände zu finden: Viele kleine Parzellen verteilen sich auf zahlreiche Eigentümer. „Das macht die Sache nicht einfacher“, sagte Planungsamtsleiterin Jutta Lusert am Dienstag im Umweltausschuss.

Die CDU habe bei einigen Standorten noch Beratungsbedarf, sagte Lars Neumann.

Der Plan eines Jügesheimer Bürgers, an der Blumenau bei Dudenhofen eine 2,97 Hektar große Photovoltaik-Anlage zu errichten, fand im Umweltausschuss ein positives Echo. Endlich packe einmal jemand die Sache richtig an, lobte Heino Reckließ (FDP). „Begrüßen sollte man es allemal“, kommentierte Stefan Vogler (SPD). „Da könnten wir mal ein Zeichen setzen“, unterstrich Karin Wagner (Grüne). Reckließ kritisierte jedoch die Ablehnung des Vorhabens im Magistrat: „Da wollte man den Investor vor seinen eigenen Entscheidungen schützen. Na bravo!“

Quelle: op-online.de

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