Spaß auf der Gass‘

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„Wem ist die Kerb? Unser!“ Mit dem traditionellen Ruf und einigen Witzen eröffnete Kerbvater Hermann Jäger die Weiskircher Kerb.

Weiskirchen ‐ Hunderte von Besuchern lockte die Weiskircher Kerb am Wochenende zum Feiern auf die Gass‘. Schon zur Kerberöffnung am Freitag bei der Feuerwehr kamen rund 400 Gäste. Von Ekkehard Wolf

Nicolai Merz von der Jugendfeuerwehr Hainhausen gewann das Schubkarrenrennen mit 8,63 Sekunden klar vor Klaus Trebus und Norman Katzschmann. Die Ortsvorsteher Ewald Simon (Hainhausen) und Hermann Jäger (Weiskirchen) lieferten sich wie in den Vorjahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Schubkarre. Simon gewann, wie gewohnt.

Gut besucht war auch die „Musiker-Kerb“ am Samstag, nachdem der Musikverein der Kerbborsch entführt hatte. Frittierte Hähnchen bei den Rodgau Rangers, Weißwurst beim Kirchenchor im Museum und Forelle am Hundeplatz boten Abwechslung im Speiseplan.

Bilder von der Kerb

Kerb Weiskirchen

Nach der „mobilen Kerb“ im vergangenen Jahr bauten die Alte-Herren-Fußballer der Sportvereinigung Weiskirchen diesmal ihre Fest-Station hinter der Kirche auf. Ein selbst gemaltes Transparent im Partyzelt erinnerte daran, dass die glorreiche Zeit des Fußballsports im Verein ein für allemal vorbei ist: „Es tut weh! Die letzten Fußballer vom SVW.“

Auch am Montag und Dienstag wird in Weiskirchen Kerb gefeiert. Die Fahrgeschäfte vor der Kirche sind ab 14 Uhr in Betrieb, am Dienstag mit halben Fahrpreisen. Ein Publikumsmagnet ist traditionell der Kerbausklang am Dienstag, 3. August, ab 18 Uhr vor dem Heimatmuseum an der Bahnhofstraße. Der Kerbborsch, die strohgefüllte Symbolfigur, wird dort gegen 23 Uhr verbrannt.

Quelle: op-online.de

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