Spaß mit Renn-Enten

+
Corinna Asmus sowie Meike und Julia Ludwig - ausgerüstet mit Gummistiefeln und Stäben - sorgten m Wasser dafür, dass natürliche Hindernisse die Tierchen nicht behinderten

Jügesheim ‐ Eine Ente mit Halsband, eine andere im Irokesen-Look, eine weitere ganz in Schwarz-Rot-Gold: zum 6. Entenrennen des Gemeindeaufbauvereins der Emmausgemeinde kannte die Phantasie der Teilnehmer wieder keine Grenzen. Von Bernhard Pelka

Optisch gedopt schickten Hunderte Gäste gestern rund 1 800 Kunststofftierchen auf der Rodau ab der Konrad-Kappler-Straße auf die rund 200 Meter lange Strecke. Gespannt beobachtete das Publikum das muntere Treiben. Jörg Seyffarth und Markus Ernst moderierten die Läufe, während Corinna Asmus sowie Meike und Julia Ludwig - ausgerüstet mit Gummistiefeln und Stäben - im Wasser dafür sorgten, dass natürliche Hindernisse die Entchen nicht behinderten. Auch Michael Beseler kümmerte sich um den Zustand der Rennstrecke, bevor er am Alten Weg Sieger und Verlierer aus dem Wasser fischte.

Mehr Bilder von der Rennenten-Aktion:

Entenrennen auf der Rodau

„Da wird eine vom Schilf festgehalten. So ein Pech, die war so gut unterwegs“, nahm ein Dreikäsehoch am Ufer Anteil am Schicksal einer Renn-Ente. Wobei von Rennen auch diesmal wieder kaum die Rede sein konnte. Gemütlich dümpelten die Plastiktierchen vor sich hin, vereinzelt begleitet vom Getöse einer Vuvuzela. Gemütlich ging‘s auch am Rand des Geschehens zu. 180 Helfer aus der rührigen Gemeinde hatten eine kleine Budenstadt im Rodaupark aufgebaut. Unter Pavillons verkauften sie Essen und Getränke, damit das Rennen auf dem Bächlein harte Euros in die Kasse der Stiftung „Weitblick“ und der Jugendarbeit spüle. Das wird wohl gelungen sein, denn die Warteschlangen vor dampfenden Grills, duftenden Waffeleisen und kühlen Getränken waren groß.

Der Fußball stand gestern - wie hätte es anders sein können - ebenfalls im Vordergrund. „Fußball ist unser Leben“ war das Motto des Gottesdienstes für alle Generationen, der den Rennläufen vorausgegangen war. Ausgehend vom Paulus-Wort „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ suchte die Gemeinde nach Ansätzen, was Fußball und Glaube, Hingabe und Leidenschaft, gemeinsam haben. Pfarrer Andreas Goetze sagte, Teamgeist wie beim Fußball realisiere sich auch beim Emmaus-Fest - „allein schon dadurch, dass sich so viele mit Hingabe und Fleiß engagieren“. Der Pfarrer dankte allen Beteiligten, zum Beispiel dem Kindergarten, dem Aufbauverein oder der Band „Take 5“, für ihren Einsatz. Etwa 1 000 Gäste besuchten - über den Tag verteilt - die Veranstaltung. Volker Wunderlich aus Jügesheim gewann beim Rennen den 1. Preis - einen Reisegutschein über 300 Euro.

Auf einer Großleinwand auf der von der Energieversorgung Offenbach AG bereitgestellten Bühne verfolgten die Gäste später das Spiel gegen England.

Quelle: op-online.de

Kommentare