Genossen wollen Kräfte bündeln

Rodgau (bp) - Die Die Rodgauer Sozialdemokraten möchten in der ersten Jahreshälfte 2013 einen gemeinsamen Ortsverein gründen. Unter den Ortsvereine Rodgau-Nord, Nieder-Roden und Dudenhofen gab es bereits Abstimmungsgespräche.

Der Zusammenschluss wäre nicht der erste bei den örtlichen Genossen. Der Ortsverein Rodgau-Nord ist 2007 aus den Ortsverbänden Jügesheim, Weiskirchen und Hainhausen hervorgegangen. Damals ging es zum einen darum, Kräfte zu bündeln. Außerdem wollten die Mitglieder ein politisches Signal setzen für das Zusammenwachsen der Rodgauer Stadtteile - 30 Jahre nach Gründung der Stadt.

Zusammenschluss in etwa einem Jahr geplant

Die jetzt angestrebte Fusion verfolgt dieselben Ziele. Dem Treffen der Ortsvereinsspitzen waren Diskussionen der Mitglieder in den Ortsvereinen vorausgegangen. Dabei hatte sich eine große Bereitschaft zur Fusion abgezeichnet. Allerdings würde dieser Schritt für viele Mitglieder auch nicht ohne Wehmut geschehen. Schließlich gingen jeweils mehr als 100 Jahre Ortsvereinsgeschichte in etwas Neuem auf. Als grober zeitlicher Horizont wurde die erste Jahreshälfte 2013 ins Auge gefasst. Das letzte Wort haben allerdings die Mitglieder. Alle Betroffenen sollen mitgenommen werden. Ein Zusammenschluss erfolgt nur bei breiter Akzeptanz.

Die SPD erwartet für ihre Arbeit durch die Fusion „Freiräume für eine noch intensivere politische Arbeit“, heißt es in einer Mitteilung. Parallelstrukturen würden beseitigt und Zeit gewonnen für noch mehr Initiativen.

Quelle: op-online.de

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