Spielplätze für alle Generationen

Rodgau (bp) - Das Konzept listet wie ein Kataster alle 62 Spielplätze auf. Eingeflossen sind in diesen Steckbrief Bewertungen und Wünsche von Kindern und Erzieherinnen.

Von den 62 Spielplätzen in Rodgau sollen 50 bleiben. Aus dem Verkauf der dann zwölf freien Flächen erhofft sich die Stadt einen Erlös von 1,9 Millionen Euro. 600 000 Euro davon fließen in die Erneuerung und die Neuanlage von Spielplätzen. Fünf davon sollen als Mehrgenerationenplätze mit entsprechenden Geräten ausgestattet werden. Das sieht ein Spielplatzkonzept vor. Der Magistrat hat es beschlossen und wird das Konzept nun den Ortsbeiräten, dem Kinder- und Jugendbeirat und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorlegen. Realisiert werden können die Ideen erst, wenn Geld aus dem Verkauf der überflüssigen Spielflächen in die Stadtkasse Geld fließt.

Bewertet wurde, ob es in der Umgebung (300 Meter) weitere ähnliche Angebote gibt, wie die Attraktivität gesteigert werden könnte, ob die derzeitige Situation beibehalten werden soll oder ob die Fläche aufgegeben wird. Ziel der Aktion ist es dem Bürgermeister Jürgen Hoffmann zufolge, den Spielwert der Anlagen zu steigern. Bei der Erfassung der Plätze stellte sich heraus, dass manche der als Spielplätze vorgesehenen Flächen nie ausgebaut wurden. Sechs davon sollen nun zur Bebauung verkauft werden. Hinzu kommen sechs weitere Parzellen, deren Spielwert so gering ist, dass sie ebenfalls aufgegeben werden. Hierzu zählt der Spielplatz am Hechtweg in Weiskirchen. Kinder hatten diesem ein miserables Zeugnis ausgestellt: „Es gibt dort nichts, das Spaß macht“. Es ist nun vorgesehen, aus der Fläche einen Parkplatz zu machen.

Das Konzept ist zugleich eine Prioritätenliste. 15 Spielplätze müssen demnach nicht verändert werden, 17 fallen in die Priorität 1 und werden damit 2012 bis 2015 saniert. 22 gehören zur Kategorie 2 und werden erst 2015 bis 2020 verbessert.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Gabi Schoenemann/pixelio.de

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