Der Stadt fehlen noch 150 Wahlhelfer

Rodgau (bp) ‐ Der Stadt fehlen für die Kommunalwahl am 27. März noch jede Menge Wahlhelfer. Besonders für die Auszählung am Montag nach dem Wahlsonntag ist dies der Fall.

Wer Interesse hat, meldet sich beim Wahlamt unter 06106/6931331 oder -1332.

„Wir haben zwar noch keine Schweißperlen auf der Stirn. Aber uns fehlen 150 Freiwillige“, erläuterte die Wahlleiterin Simone Lapointe vor der Presse. 45 Wahllokale öffnen am 27. März ihre Türen zur Stimmabgabe. Diesmal sind einige neue Wahllokale dabei. Es empfiehlt sich also, genau auf der Wahlbenachrichtigung (diesmal keine Karte, sondern ein Brief) nachzusehen. Erstmals dabei sind zum Beispiel die Hallen der Wilhelm-Busch- und der Freiherr-vom-Stein-Schule. Gewählt werden das Stadtparlament, Ortsbeiräte und der Kreistag. Zusätzlich dürfen die Wähler per Volksabstimmung darüber entscheiden, ob das Thema „Schuldenbremse“ in die Verfassung des Landes Hessen aufgenommen werden soll. Informationen hierzu bietet eine Broschüre, die im Rathaus ausliegt.

Außer der Stimmabgabe am Wahlsonntag ist natürlich die Teilnahme per Briefwahl möglich. Frühestens ab 14. Februar ist die Briefwahl im Briefwahlbüro im Foyer vor dem Stadtverordnetensaal, während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses möglich. Natürlich ist auch Briefwahl per Post möglich.

Musterstimmzettel werden an alle Haushalte verteilt

Damit die Wahlunterlagen auch den richtigen Empfänger erreichen, müssen die Namen der Bürger gut lesbar an ihren Briefkästen angebracht sein. Es ist wichtig zu wissen, dass die Voraussetzungen für das Stimmrecht bei der Volksabstimmung und das Wahlrecht bei den Kommunalwahlen nicht identisch sind.

Wesentlicher Unterschied ist, dass nicht-deutsche Unionsbürger nur für die Kommunalwahl, aber nicht für den Volksentscheid stimmberechtigt sind. Personen ohne Wohnsitz aber mit dauerndem Aufenthalt im Land Hessen dürfen an der Volksabstimmung teilnehmen, nicht aber an der Kommunalwahl.

Die Stimmzettel sind groß, die Stimmabgabemöglichkeiten vielfältig. Deshalb werden auch in diesem Jahr Musterstimmzettel – 22.000 Stück – durch die Feuerwehr in alle Haushalte verteilt. Wählerinnen und Wähler können sich auf diese Weise und mit Hilfe des ebenfalls verteilten Informationsblattes über die Varianten der Stimmabgabe, mit Ausnahme der Volksabstimmung, informieren.

Wahlbenachrichtigung auf einem DIN A 4-Format

Die Musterstimmzettel sind entsprechend gekennzeichnet, sodass sie sich von den amtlichen Stimmezetteln deutlich unterscheiden. Musterstimmzettel liegen in Kürze auch im Bürgerbüro im Rathaus aus.

Die Berechtigung zur Stimmabgabe wird den Bürgern mittels der Wahlbenachrichtigung mitgeteilt, die das Wahlamt verschickt. Diesmal handelt es sich dabei erstmals nicht mehr nur um eine Karte, sondern um einen Brief im DIN A 4-Format.

Sollte es Bürger geben, die keinen Wahlberechtigungsbrief erhalten haben, aber nach eigenem Ermessen wahlberechtigt sind, klärt das städtische Wahlamt (06106-6931331 / -1332) dies mit einem Blick in das Wählerverzeichnis während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses.

Quelle: op-online.de

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