Stadt berät am 29. Oktober sogar spätabends

Antworten auf Energiefragen

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Sie hoffen am 29. Oktober auf breite Resonanz bei der „Langen Nacht der Energieberatung“: Dr. Elisabeth Benecke, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen, Energieberater Andreas Schablitzki, Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Stützpunkt-Chef Dirk Engelmann (von links).

Rodgau - Rodgau ist im Landkreis Offenbach der Energieberatungsstützpunkt mit den bürgerfreundlichsten Öffnungszeiten und den meisten Beratungen. Jetzt setzen die Stadt und die Verbraucherzentrale Hessen als Betreiber dieses Stützpunkts noch einen drauf.

Sie bieten am Dienstag, 29. Oktober, von 14. 15 bis 23 Uhr im Rathaus die „Lange Nacht der Energieberatung an“.

Im Kreis Offenbach gibt es Energieberatungsstützpunkte in Rodgau, Dreieich, Neu-Isenburg, Obertshausen und Mainhausen. Mit mehr als 100 Beratungen im Jahr hat Rodgau die Nase deutlich vorn. In Hessen arbeiten 50 Stützpunkte mit Beratung vor Ort.

Die „Lange Nacht der Energieberatung“ fällt in eine beratungsintensive Zeit. Jetzt beginnt die Heizperiode. Und die Lampen zuhause müssen wieder länger brennen. Da ergeben sich zwangsläufig mehr Fragen rund ums Energiesparen als im Sommer. Am 29. Oktober können sich Bürger im Rodgauer Rathaus von 14.15 bis 23 Uhr über Einsparmöglichkeiten und sinnvolle Investitionen zum Thema Energiesparen informieren lassen.

Von 18.45 Uhr bis 20.15 Uhr gibt Andreas Schablitzki, Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen, im Sitzungssaal 1 einen Überblick über die Beratungsangebote zum Thema Energie der Verbraucherzentrale. Davor, von 14.15 bis 17 Uhr, und danach, von 20.15 bis 23 Uhr, sind individuelle Beratungen möglich.

Via Anmeldung zur kostenlosen Beratung

Schablitzkis Vortrag sowie die Beratungen an diesem Tag sind kostenfrei. Eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 06106 6931351 ist allerdings erforderlich.

Seit mehr als zehn Jahren wird die Energiesparberatung der Verbraucherzentrale im Energieberatungsstützpunkt Rodgau angeboten. Seit dem 1. Oktober 2012 findet die Beratung zweimal im Monat zentral im Bürgerservice-Center des Rathauses statt. „Der Umzug ermöglichte Verbrauchern einen viel direkteren und darüber hinaus kontinuierlicheren Zugang zur Beratung“, freut sich Dr. Elisabeth Benecke, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen.

Seit 2011 ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale auch Bestandteil des Aktionsplanes der Stadt Rodgau, die seit 1. Juni 2010 bei dem Projekt „Hessen aktiv - 100 Städte und Gemeinden für den Klimaschutz“ mitmacht. „Durch die Kooperation der Stadt Rodgau mit der Verbraucherzentrale Hessen entstehen hier wertvolle Synergieeffekte“, erläutert Bürgermeister Jürgen Hoffmann.

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Die Energieberatungen mit Andreas Schablitzki finden in der Regel an einem Dienstagnachmittag und einem Samstagvormittag jeweils einmal monatlich statt. Eine telefonische Terminvereinbarung spätestens einen Tag vor der Beratung ist erforderlich.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen informieren gegen eine Kostenbeteiligung von 5 Euro für 30 Minuten, jede weitere Viertelstunde 2,50 Euro, zu Energiesparmaßnahmen im Haushalt und zu Fördermöglichkeiten. Auch Bürger aus Dietzenbach und anderen Kommunen kommen deshalb gern nach Rodgau, freut sich der städtische Stützpunktkoordinator Dirk Engelmann über die große Nachfrage. „Wir schicken keinen weg.“

(bp)

Quelle: op-online.de

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