Stadt warnt Bürger vor Kanal-Betrügern

Rodgau (bp) - Die Stadt warnt in einer Pressemitteilung vor Kanal-Betrügern. Sie nutzen die aktuelle Diskussion in der Landespolitik, dass die Kontrolle von Hauswasserkanälen zur Pflicht werden soll. Die Debatte darüber läuft aber noch.

Es bestehe für Immobilienbesitzer deshalb kein Zeitdruck, die Kanäle am Haus und auf dem eigenen Grundstück untersuchen zu lassen. Grundbesitzer sollten sich von Firmen, die solche Dienstleistungen derzeit sehr aggressiv anbieten, „nicht überrumpeln lassen“. Und weiter: „Es ist in jedem Fall im Moment keine Firma beauftragt, die bei Hauseigentümern in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Sanierung eines womöglich intakten, aber alten Kanals anbietet. Auch die Erst-Untersuchung der Kanäle auf Sanierungsbedarf ist nicht beauftragt, weil diese Untersuchung durch die Stadtwerke Rodgau flächendeckend und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vor 2013 vorgenommen wird. “.

Die Kosten für die TV-Untersuchung übernehme die Stadt Rodgau aus den Gebühren gemäß Satzung. Es stehe natürlich jedem Hausbesitzer frei, seinen Kanal auf seine Kosten untersuchen zu lassen. Hausbesitzer sollten sich allerdings nicht verunsichern lassen. Fragen zu diesem Thema beantworte Manfred Wasserek bei den Stadtwerken Rodgau unter s  8296-4440.

Es gebe den Fall, dass durch Beschädigung des Kanals oder technische Hindernisse eine Befahrung nicht möglich sei. Dann müsse der Grundstückseigentümer die Zuleitungskanäle so in Ordnung bringen, dass sie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Für diese Instandsetzung würde die Stadt dann eine Frist setzen.

Quelle: op-online.de

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