„Rodgauer Sommersonntag“ am 13. Juli

Stadtfest von Norden bis Süden

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Rodgau - Zum ersten Mal seit der „Rodgau-Messe“ 2000 bündeln alle Rodgauer Gewerbevereine ihre Kräfte für eine gemeinsame Großveranstaltung. Der „Rodgauer Sommersonntag“ am 13. Juli bietet Aktionen, Musik und Geselligkeit von Weiskirchen bis Nieder-Roden.

Die Dimensionen dieses Erlebnistages sprengen alles, was man bisher in Rodgau als „verkaufsoffenen Sonntag“ kannte. An acht Veranstaltungsschwerpunkten gibt es gleichzeitig Programm. Mit dem Bus kann man kostenlos von einem Schauplatz zum nächsten fahren. Mit Ausnahme von Hainhausen sind alle Stadtteile vertreten. Zwei Beispiele: Auf dem Selgros-Gelände in Weiskirchen können Teams aus Schulen und Vereinen ihre Kräfte beim „Spiel ohne Grenzen“ auf einer riesigen Hüpfburg-Landschaft messen. Auf dem Kirchplatz in Nieder-Roden ist ein Stadtteilfest mit Bühnenprogramm, Essmeile und Gewerbeschau geplant.

Weitere Infos: www.sommersonntag.de

Parallel öffnet der Einzelhandel seine Türen zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Am Abend steigt ab 19 Uhr eine Abschlussparty auf dem Ludwig-Erhard-Platz. Dort können ab 20.30 Uhr alle Fußballfans gemeinsam das Finale der Fußballweltmeisterschaft auf einer Großleinwand verfolgen. Der Werbeaufwand ist hoch. Seit gestern bringen die Veranstalter 20.000 Postkarten unter die Leute, demnächst soll ein Faltblatt mit ebenfalls 20.000 Exemplaren an alle Haushalte verteilt werden. 100 bis 150 Kleinplakate in den Geschäften und 25 große DIN-A 1-Plakate werden das Ereignis ins Blickfeld rücken.

Der „Rodgauer Sommersonntag“ basiert auf einer Idee des Gewerbevereins Rodgau GHD. Dessen „Tag des offenen Unternehmens“ konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Nun hat die städtische Wirtschaftsförderung das Konzept gemeinsam mit den Gewerbevereinen weiterentwickelt. Die Stadt steuert rund 4 000 Euro bei, den weitaus größeren Teil der Kosten tragen jedoch Sponsoren und die teilnehmenden Betriebe.

Fest zum Wochenmarkt-Jubiläum in Rodgau

Fest zum Wochenmarkt-Jubiläum

Für Bürgermeister Jürgen Hoffmann ist der „Sommersonntag“ ein weiterer Schritt, mit dem die Stadt zusammenwächst: „eine gemeinsam organisierte Veranstaltung für die ganze Stadt, die aber jedem den Freiraum lässt, eigene Schwerpunkte zu gestalten“. Die Höhepunkte seien im Stadtgebiet „sehr ausgewogen platziert“. Kann aus dem „Rodgauer Sommersonntag“ ein rodgauweites Straßenfest wachsen, wie es sich die Stadtverordnetenversammlung vor ein paar Jahren wünschte? Auf diese Frage reagiert der Bürgermeister zurückhaltend. Der Tag könne zwar „durchaus eine Testphase“ sein, stelle aber nur einen Bruchteil dessen dar, was sich die Stadtverordneten erträumt hätten: „Das andere, das ganz große Fest wird unter einem sechsstelligen Kostenbetrag nicht zu haben sein.“

eh

Quelle: op-online.de

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