Konzepte und Studien

Dudenhofen: Erst planen, dann umbauen

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Verkehrsberuhigung auf der Ortsdurchfahrt: Darüber sollen Planer nachdenken.

Dudenhofen – Der geplante Stadtumbau in Dudenhofen kommt langsam in Gang. Doch zu sehen ist noch nichts. Die erste Million an Kosten, die die Stadt Rodgau beim hessischen Umweltministerium anmeldet, beschränkt sich auf Machbarkeitsstudien und Konzepte. Von Ekkehard Wolf

Grundlegende Veränderungen brauchten eine fundierte Vorarbeit, sagt Erster Stadtrat Michael Schüßler. In Dudenhofen gebe es mehrere Aufgaben auf einmal zu lösen. Das gehe besser „mit externer Expertise, nicht aus der persönlichen Wahrnehmung“.

Das Förderprogramm „Stadtumbau Hessen“ biete die große Chance, Erkenntnisse auf dem Stand der Wissenschaft und Technik zu gewinnen, die auch für andere Stadtteile relevant sein können. Als Beispiel nennt er das Anwohnerparken: „Wenn wir derartige Themen fachlich abarbeiten, dann können wir alle nur profitieren.“

Einzelhandel

Zur Stärkung des Einzelhandels im Ortskern will die Stadt ein Strategiekonzept in Auftrag geben. Ein Ziel ist, die zentrale West-Ost-Verbindung im Ortskern aufzuwerten und zu beleben.

Parkplätze

Vorschläge zur Parkraumbewirtschaftung erhofft sich die Stadt von einem weiteren Konzept. Auf der Grundlage des vorhandenen Parkraums, des Belegungsgrades und der Parkdauer sollen Empfehlungen erarbeitet werden, auch zur Gebührenhöhe, zu unterschiedlichen Parkzonen und zum Bewohnerparken.

Wohnraum

Ein Wohnraumentwicklungskonzept soll zeigen, wie innerörtliche Grundstücke noch besser für den Wohnraum genutzt werden können. Dabei geht es um die sogenannte Nachverdichtung, aber auch die „Wiederentdeckung“ vorhandener Straßen und Plätze.

Straßenumbau

Zur Umgestaltung der Nieuwpoorter Straße und der Mainzer Straße sollen Konzepte entwickelt werden. Auf der Ortsdurchfahrt geht es etwa um Verkehrsberuhigung, an der Mainzer Straße um Radwege und Parkplätze.

Rodau-Park

Das Konzept eines Rodau-Parks als „grün-blaues Band“ durch Rodgau soll weiterentwickelt und konkretisiert werden. Dabei geht es sowohl um neue Spiel- und Erholungsflächen für alle Generationen als auch um naturnahe Bereiche.

Quartier Hegelstraße

Eine Machbarkeitsstudie für das Quartier Hegelstraße soll klären, was dort möglich ist: eine Neuordnung und Ergänzung des Einzelhandels, Zuwachsflächen fürs Wohnen und vielleicht ein Quartierspark zwischen Gewerbe- und Wohngebiet. Ein Thema ist auch die mögliche Umsiedlung der Baumschule.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Rodgau

Quelle: op-online.de

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